NEUKÖLLN GOES COUNTRY

mein erstes Gemüsebeet von meine-ernte

Donnerstag, 1. September 2011

.........................DOKU - Die kleine Welt im Apfelbaum.....................

aboutpixel.de / Obstgarten © Bernd Boscolo
Die Doku  zeigt, dass die Idylle eines Apfelhains trügt. Dramatisches spielt sich hier ab.
Ein Jahr lang hat ein Kamerateam um Filmemacher Thomas Willke das Leben der großen und kleinen Tiere in einem Apfelhain verfolgt. Das Team ist in die Bäume geklettert, hat sie mit einem Miniaturhelikopter über- und durchflogen und das für das bloße Auge unsichtbare Leben unter dem Stereomikroskop verfolgt.

ARTE,  02.09.2011 um 19.30 Uhr
ARTE,  09.09.2011 um 14:00 Uhr
Die kleine Welt im Apfelbaum
 (Deutschland, 2010, 43min)
SWR

Aktuelle Sendetermine:
BR, Samstag, 01.09.2012 um 19:00 Uhr
Eingestellt von Unknown

Mittwoch, 31. August 2011

meine ernte - August 2011, Berlin-Rudow


Das wechselhafte Wetter setzte sich im August fort.

Vielleicht ist dies die Ursache für den Befall der Zucchini- und Kürbispflanzen mit echtem Mehltau. Nach dem Absammeln der befallenen Pflanzenteile und der anschließenden Behandlung mit einer Milch/Wasserlösung und einem Rapsöl-, Backpulver-, Wassergemisch sehen die Pflanzen momentan zwar etwas abgerupft aus, treiben aber schon wieder neu aus.
Prophylaktisch spritze ich nun weiterhin einmal die Woche die Milch/Wasserlösung  auf die betroffenen Pflanzen, um einen erneuten Befall der Pflanzen mit dem echten Mehltau zu vermeiden.



Das Wetter ersparte uns das Gießen unserer Gemüsebeete, so beschränkte sich die Arbeit darauf, die Erde rund um die Pflanzen zu locker und hier und da etwas Unkraut zu beseitigen.

Meine nachgepflanzten Kohlrabi sind seltsam mutiert.





Die Kartoffeln tragen an den oberirdischen Pflanzenteilen tomatenähnliche Früchte.













Die Ernte auf den Gemüsebeeten ist nach wie vor unglaublich ergiebig. In einer kleinen Parzelle, für 1-2 Personen, erntet man so viel, dass auch eine 4-köpfige Familie satt werden würde.







Auf einigen Beeten wurde daher das Gemüse teilweise nicht geerntet. Eine Gärtnerin hatte die gute Idee vor unserem Gartenschuppen eine Kiste aufzustellen, in die man Gemüse legen kann, welches zu viel ist oder welches man nicht so mag. Herr Gericke, unser Landwirt, stellte freundlicherweise eine zur Verfügung. Mal sehen, wie die Gemüsekiste angenommen wird.




Das meine ernte-Team versorgt uns weiterhin im wöchentlichen Newsletter mit guten Tipps, z.B. wie das Gemüse eingelagert oder verarbeitet werden kann, so dass wir auch noch im Winter unser Gemüse genießen können.







Die am Boden liegenden welken Kartoffeln zeigen an, dass die Gartensaison dem Ende zugeht. Ursprünglich sollte Anfang Oktober, also schon in einem Monat, alles vorbei sein. Nun wurde bei uns in Berlin-Rudow die Gartensaison bis Anfang November verlängert.
So bleibt uns noch ein bisschen Zeit mit unserem ans Herz gewachsenen Gemüsegarten.
Eingestellt von Unknown
Labels: Berlin, Berlin-Neukölln, Gemeinschaftsgarten, Gemüse, Gemüsegarten, meine ernte, Neukölln, urban farming, urban gardening, urbane Gärten, urbane Landwirtschaft

Dienstag, 30. August 2011

Urbanes Gärtnern - keine neuen Hochbeete auf dem Tempelhofer Feld?

                               Schluss mit der Tempelhofer Freiheit? 
zum Vergrößern anklicken
Die Akzeptanz der Gartenprojekte auf dem Tempelhofer Feld entlang der Oderstr. und die große Beteiligung sprengt die dem Projekt zugewiesene Fläche.
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Ca. 400 mobile Hochbeete stehen hier inzwischen und wurden mit Blumen, Gemüse und Kräutern bepflanzt.   Allmende-Kontor und Rübezahl Gemeinschaftsgarten machen nun darauf aufmerksam, dass keine Fläche für neue Gärtner zur Verfügung stehe.








zum Vergrößern anklicken

Sehr schade, denn die ungebrochene Nachfrage bei Jung und Alt querbeet durch kulturelle und soziale Hintergründe zeigt zum einen das große Interesse an dieser Form des urban Farming und zum anderen auch, dass dies bisher bei der Stadtplanung in Berlin nicht berücksichtigt wurde.

Andere Städte machen es vor, weisen zur Verfügung stehende Flächen aus und überlassen sie den urbanen Gärtnern zur Zwischennutzung bzw. ständigen Nutzung.




zum Vergrößern anklicken  

Für die Gartenprojekte auf dem Pionierfeld 2 bleibt weiteren Interessenten nur die Möglichkeit, sich auf eine Warteliste einzutragen und, naja, wahrscheinlich sehr, sehr lange zu warten.
Zwar gibt es im oberen Randbereich des Pionierfeldes noch Platz. Hier sollen aber Gemeinschaftsprojekte wie Kompostanlage, Bauwagen aufstellen, Tische, Sitzplätze, etc. verwirklicht werden.





zum Vergrößern anklicken




Auch die ausländische Presse ist auf die Tempelhofer Feld Gärtner aufmerksam geworden. So erschien unlängst in der kanadischen The Vancouver Sun und in der Daily Nation aus Kenya ein Artikel über die "ungewöhnlichen" Gartenaktivitäten auf dem Tempelhofer Feld.








Schön, wenn das Pionierfeld entlang der Oderstr. erweitert werden könnte, damit die Tempelhofer Freiheit auch für weitere urbane Gärtner kein Fremdwort bleibt.
Eingestellt von Unknown
Labels: Gemeinschaftsgarten, Gemüsegarten, Neukölln, Tempelhofer Feld, urban farming, urban gardening, urbane Gärten, urbane Landwirtschaft

Montag, 29. August 2011

Natural Border - Berlin, Hasenheide


Freiheit kann Angst auslösen, sagt Søren Kierkegaard. Die ultimative Lösung bietet ein Stück Kunstrasen. Schnell und unkompliziert ist eine Grenze geschaffen.
Gesehen in der Berliner Hasenheide.
Natural border – natürliche Grenze, z.Bsp. Flüsse, Gebirgszüge, Wüste

Eingestellt von Unknown
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Mittwoch, 17. August 2011

"Urban Gardeners" erobern die Städte - Interview mit Christa Müller

Die Autorin des Buches "Urban Gardening", Christa Müller, berichtete heute in einem Radiobeitrag von DRadio Wissen über die Rückkehr der Gärten in die Stadt.


Gärten - "Urban Gardeners" erobern die Städte
Eingestellt von Unknown
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Freitag, 12. August 2011

IM GARTEN Lebensräume zwischen Sehnsucht und Experiment


Wer gerade in Östereich Urlaub macht, könnte einen der verregneten Tage im NORDICO Stadtmuseum in Linz verbringen. Dort findet noch bis zum 16. Oktober 2011 die Aussstellung "IM GARTEN Lebensräume zwischen Sehnsucht und Experiment" statt.

Vorgarten, Dachgarten, Park, Verkehrsinsel oder Balkon - was alles ist ein Garten? Die Ausstellung zeigt die Vielfalt des Gartens, vom konzentrierten Blick auf urbane Gartenlandschaften von Linz über die zeitgenössische internationale Gartenarchitektur bis hin zum Community Garden und Guerilla Gardening. IM GARTEN erzählt vom Paradiesgarten, in dem sich Sehnsucht und Natur eint, und auch von Experimenten in Lebensräumen.

Gärten sind Kulturphänomene, sozial- und kulturhistorisch aufgeladene Räume. Sie sind Natur wie Kultur, sie können Landschafts- oder Nutzfläche sein, repräsentative Räume, ökologische Nischen oder persönliche Enklaven. Gärten sind Orte der Kindheit und stumme Biografen voller Geschichten, Orte des Privaten und Gelassenen inmitten einer geschäftigen Stadt. Gartenkultur endet nicht am Gartenzaun, sie findet auch im öffentlichen Raum statt.

IM GARTEN zeigt Abbildungen und Interpretationen von Gärten aus der Sammlung des Stadtmuseums, nimmt gärtnerische Tendenzen und Ausprägungen von urbanen Räumen auf: ob gelebte urban-agrarische Nutzung, florales Kleinod oder ökologische Dachbegrünung - die Ausstellung dokumentiert diese und regt neue Naturerfahrungen an.

NORDICO - Stadtmuseum Linz, Dametzstraße 23, 4020 Linz
Öffnungszeiten:
Dienstag - Sonntag: 10 - 18 Uhr
Donnerstag: 10 - 21 Uhr
Montag geschlossen
Eingestellt von Unknown
Labels: Garten, Gemeinschaftsgarten, Guerilla gardening, urban farming, urban gardening, urbane Gärten, urbane Imkerei, urbane Landwirtschaft

Mittwoch, 10. August 2011

meine ernte - Mehltaualarm in Berlin - Rudow

Seit zwei, drei Wochen sind auf der Blattoberseite einiger Zucchinipflanzen und Kürbisse auf unserem Acker in Berlin-Rudow weiße mehlige Flächen. Zunächst nur kleinere Flecken, inzwischen bei vielen Blättern aber schon vollflächig. Bisher habe ich dieses nicht so ernst genommen, da alles wunderbar weiterwächst.
Heute wurden wir allerdings im wöchentlichen Newsletter von meine ernte darauf aufmerksam gemacht, dass es durchaus sinnvoll ist, möchten wir noch länger Freude an unseren Pflanzen haben, etwas gegen den Mehltau zu unternehmen.


Wie unterscheidet sich echter von falschem Mehltau?
echter Mehltau - Auf den Blättern, Früchten, Knospen und Stängeln bilden sich aus kleinen Punkten auf der Oberseite, oft auch beidseitig, weißgraue Beläge. Befallenes wird braun, trocknet ein und stirbt ab, Blätter rollen sich ein.
falscher Mehltau  - Auf der Blattunterseite entsteht ein weißer bis dunkelgrauer Belag, auf der Oberseite bilden sich weiße, gelbliche, braune oder rötliche Flecken, von den Blattadern begrenzt. Dann sterben die Blattspitzen ab.

Was sind die Folgen?
Nach dem Befall wird die Pflanze langsam absterben. Solange es Früchte gibt, können diese unbedenklich weiterhin geerntet und genossen werden. 

Welche umweltschonenden Mittel gibt es?
Milch 
Australische Forscher haben in der Milch ein umweltschonendes Mittel gegen den Echten Mehltau entdeckt.
 

Warum wirkt Milch gegen den echten Mehltau?
In der Milch enthaltene Mikroorganismen bekämpfen den gefürchteten Mehltau-Pilz. Das enthaltene Natriumphosphat stärkt zudem die Abwehrkräfte der Pflanze und beugt somit einer erneuten Erkrankung durch den echten Mehltau vor.
  

Wie sollte das Mischverhältnis sein? 
Zweimal wöchentlich ein Gemisch von Milch und Wasser im Verhältnis 1:9 herstellen, bei einem Liter wären dies dann 100 ml Milch auf 900 ml Wasser, und das Ganze auf die befallende Pflanze und deren Blätter sprühen. 

Backpulver und Rapsöl
Ein altes Hausmittel, unbedenklich und daher auch für den Biolandbau geeignet ist.

Wie sollte das Mischverhältnis sein?  
Für eine 5 Liter Spritzbrühe benötigt man 3 Päckchen Backpulver, 3 Esslöffel bzw. 50 Milliliter Rapsöl und einen Emulgator, z.B. einen Spritzer Spülmittel. Er verhindert, dass sich die Brühe nach dem Anmischen wieder trennt. Diese Brühe sprüht man alle 10 bis 14 Tage auf gefährdete Pflanzen. Man sprüht abends. Der mehlige Belag soll ziemlich rasch verschwinden.

Natron
Natron ist das "Wundermittel", das wegen seiner antibakteriellen Eigenschaften und zur Neutralisierung von Säuren und Basen verwendet wird. Im Handel wird Natron auch unter Bezeichnungen wie „Speisesoda“, „Backsoda“ und "Speisenatron" gehandelt.
Wie sollte das Mischverhältnis sein?
4 l Wasser, 10 g Natron und 40gr Seife oder Pflanzenöl (Rapsöl) mischen
oder:
1 l Wasser, 1 Teelöffel Natron, 1 Teelöffel Schmierseife mischen
Einmal wöchentlich die befallenen Pflanzen mit dieser Mischung besprühen.

Wenn nichts mehr hilft?
Dann sollten wir uns damit trösten, dass der Mehltau zwar für Pflanzen schädlich ist, aber ein intaktes Ökosystem den Mehltau beispielsweise für einige Marienkäferarten benötigt. Der Sechzehnfleckige-, der Zweiundzwanzigpunkt- und der Sechzehnpunkt-Marienkäfer ernährt sich ausschließlich von Mehltau, sodass diese Pflanzenkrankheit für diese Arten lebensnotwendig ist. 
Es gibt also bei allem Verdruss, doch noch einen positiven Aspekt.
Eingestellt von Unknown
Labels: Berlin, Berlin-Neukölln, Gemüse, meine ernte, Nutzgarten, urban farming, urban gardening, urbane Landwirtschaft

Dienstag, 9. August 2011

Urban Farming - Selbstversorger aller Länder, vereint Euch!



„Urban Farming" hat viele Erscheinungsformen – in Amerikas Shrinking Cities zeigt der neue Selbstversorgertrend wie naheliegend visionäre Stadtplanung sein kann.

Ein interessanter Artikel zum Thema Urban Farming von Nora Sobich
http://www.stylepark.com/de/news/selbstversorger-aller-laender-vereint-euch/323809 
Eingestellt von Unknown
Labels: urban farming, urban gardening, urbane Landwirtschaft

Mittwoch, 3. August 2011

Die Biene - musikalische Interpretationen

D i e   B i e n e  -   m u s i k a l i s c h e   I n t e r p r e t a t i o n e n

Kommt das Gespräch auf Bienen, gibt es häufig kontroverse Betrachtungsweisen dieser
Insekten. Für die einen sind es Killerbienen, für die anderen liebenswerte friedvolle Tierchen.

Wie werden diese Gefühle musikalisch adaptiert?

Hier einige Beispiele:











Eingestellt von Unknown
Labels: Song

Dienstag, 2. August 2011

Urbane Imkerei – Eine Imkerstunde mit Erika Mayr

Erika Mayr, eine junge engagierte Berliner Hobby-Stadtimkerin und Vorsitzende des Imkervereins Charlottenburg-Wilmersdorf , hat in diesem Jahr an drei Terminen für an der Stadtimkerei Interessierte die Türen zu ihren Bienenstöcken auf dem Dach des Aqua Carre in Berlin-Kreuzberg geöffnet.

Nachdem der letzte Termin wortwörtlich ins Wasser fiel, der Regen meint es dieses Jahr gut mit uns, fand am letzten Sonntag die Führung nun trotz des schlechten Wetters statt.



Vor vier Jahren hat Erika Mayr ihre ersten Bienenstöcke auf das Dach gestellt. In der Stadt sind Dächer für die Bienenstöcke gute Standorte. Hier sind sie vor Diebstahl geschützt und stören die Anwohner in der Regel nicht. Allerdings sollte ein Aufzug vorhanden sein, da gerade zur Zeit der Ernte an die 100 kg transportiert werden müssen. 

Theoretisch sind die Bedingungen auf dem Dach nicht ganz optimal, die Bienen sind dem Wind ausgesetzt. Das scheint den Insekten allerdings egal zu sein, sie fühlen sich hier oben sehr wohl.





Ansonsten bietet Berlin seinen Bienen einen optimalen Standort. Berlin ist eine grüne und wasserreiche Stadt. Durchgängig von März bis Oktober finden die Bienen Blühpflanzen. Es gibt keine genetisch veränderten Pflanzen und Pestizide werden nicht eingesetzt. Da das Stadtklima ca. zwei Grad wärmer als das auf dem Land ist, fühlen sich die wärmeliebenden Bienen sehr wohl.

Trotz des schlechten Wetters schwirren die Bienen munter vor den Stöcken.

Jetzt, im August endet die Imkersaison für Erika Mayr. Die letzte Ernte hat stattgefunden, nun müssen die Bienen noch gegen die Varroamilbe behandelt werden. Diese Milbe wurde im Jahr 1977 über befallene asiatische Honigbienen nach Europa eingeschleppt, die Wissenschaftler zu Forschungszwecken nach Deutschland brachten.

Die Varroamilbe ist eine nur ca. 1,6 Millimeter große Milbe, die sich bei der Honigbiene festbeißt, sie entwickelt und vermehrt sich aber in der verdeckelten Bienenbrut im Stock.

Die Lobby der chemischen Industrie macht die Varroamilbe gerne für das Bienensterben  verantwortlich. Da aber inzwischen jeder Imker weiß, wie er gegen die Varroamilbe vorgeht, dürfte die Varroamilbe nicht die Ursache sein, sondern verantwortlich sind vielmehr u.a. Monokulturen, Einsatz von Pestiziden, Insektiziden und auch chemische Schutzüberzüge für Saatgut.



Erika Mayr erntet zweimal im Jahr Honig, lässt aber immer einen Teil für die Bienen im Stock. Dieses Jahr gab es eine Rekordernte, insgesamt 250 kg. 

Wir erfahren unter anderem, wann nachgefüttert werden muss, wie Bienen kommunizieren und wann sich ein Bienenvolk teilt. Verpasst man diesen Zeitpunkt schwärmen die Bienen aus. Dieses Jahr ist es bei Erika Mayr geschehen und hat für viel Aufregung gesorgt.




Die Bienenvölker hier auf dem Dach sind sehr friedliebend. Bisher war ich nicht ganz angstfrei, als aber zwei Bienchen auf meiner Hand Platz nahmen, war ich erstaunt, wie sanftmütig die Tierchen sind.


Wir erhielten noch viele weitere interessante Informationen über das Bienenleben und Erika Mayr berichtete uns einige ihrer Erlebnisse bei der Imkerei.
Abschließend durften wir noch Honig probieren, der zu unterschiedlichen Zeiten geerntet wurde. Die frühe Ernte schmeckt mild und rund, der Akazienhonig eher kräftig und der Lindenblütenhonig sehr würzig. Probieren durften wir auch Blütenpollen und Gelee Royal, das ist der Futtersaft, mit dem die Honigbienen ihre Königinnen aufziehen.




Eine sehr informative Veranstaltung, in diesem Jahr leider die letzte, auf dem Dach des Aqua Carre. 

Wer mehr über Bienen und Stadtimkerei erfahren möchte, hat dazu noch mal am 13. August im Prinzessinnengarten am Moritzplatz in Kreuzberg die Möglichkeit. Von 13 – 16 Uhr findet hier „Biene Mayr und ihre Freunde – Stadthonigfest“ statt.
Berliner ImkerInnen stellen sich und ihren Honig vor – zum Probieren und Kaufen. Außerdem gibt es Führungen zu den Bienenstöcken und alles über Stadtimkerei. Ein Malwettbewerb für Kinder & Erwachsene sucht die schönste Berliner Biene.
Slow Food Berlin, der Prinzessinnengarten und die ImkerInnen freuen sich auf Euch!
http://www.slowfood-berlin.de/veranstaltungen/index.php?we_objectID=52  

Links:
Video zum Thema Bienensterben: "Summ' mir das Lied vom Tod" 
Eingestellt von Unknown
Labels: Berlin, urbane Imkerei

Sonntag, 31. Juli 2011

Rübezahl Gärtner bauen Hochbeet auf dem Tempelhofer Feld, März 2011

Rübezahl - Ein Hochbeet in fünf Schritten
Für alle die sich an den Gartenprojekten auf dem Tempelhofer Feld in Berlin beteiligen oder an anderer Stelle ein selbst gezimmertes Hochbeet aufstellen möchten, zeigen einige Mitglieder vom Rübezahl Gemeinschaftsgarten wie es geht.
Aufgenommen wurde diese Aktion im März, man sieht hier sehr schön die 'Pionierfläche Oderstraße' auf dem Tempelhofer Feld vor Beginn der Zwischennutzung durch verschiedene Gartenprojekte.


Hochbeete für Rübezahl (official) from schaffib on Vimeo.
Eingestellt von Unknown
Labels: Berlin, Berlin-Neukölln, Gemeinschaftsgarten, Gemüsegarten, Tempelhofer Feld, urban farming, urban gardening, urbane Landwirtschaft

Samstag, 30. Juli 2011

meine ernte, Juli 2011, Berlin - Rudow


Der Juli brachte Regen, sehr viel Regen nach Berlin.
Wir waren nicht so glücklich darüber, unsere Pflanzen umso mehr. Ungebremst entwickelt sich das Gemüse kraftvoll und üppig.


Der wöchentliche Newsletter von meine ernte stattet uns weiterhin mit vielen Tipps und Hinweisen aus. So geht es gut ausgestattet auf den Acker. Der Kartoffelkäfer wurde gesichtet und Raupen am Rotkohl. Beides habe ich glücklicherweise bei mir noch nicht entdeckt. Nur der Blumenkohl hat es nicht geschafft. Hier haben irgendwelche Kleinlebewesen mit Vergnügen die Blumenkohlröschen erobert.

Der kleine Rückschlag ist aber gut zu verkraften, denn der Garten gibt soviel Gemüse her, so dass sich nun die Arbeit vom Acker, hier ist nicht so viel zu tun, nach Hause verlagert. Dort wird nun geputzt, geschnibbelt, gekocht, eingelegt, eingekocht, eingefroren und gebacken.


Besonders die Zucchinischwemme hat uns überrascht. Ununterbrochen setzen die Pflanzen neue Früchte an. Erntet man die kleinen zarten Zucchini nicht schnell genug, dankt uns die Pflanze mit kiloschweren Zucchinikeulen.


Die Kartoffeln schmecken köstlich, die Rote Bete ist ein Gedicht, die dicken Bohnen ein Traum, die Kohlrabi wohl die leckersten, die ich je gegessen habe.


Heute habe ich unter anderem den ersten Lauch geerntet und einen Hokaido Kürbis, der zu einem leckeren Kürbissüppchen mit Ingwer, etwas Chilli und Orangensaft verarbeitet wird.
Auch der Weißkohl kann nun geerntet werden und die ersten Möhrchen wurden auch schon getestet – mhmm lecker.

Gibt es denn auch etwas Negatives von unserem meine ernte Gemüsebeet zu berichten?
Nein – bei uns in Berlin-Rudow läuft alles bestens. Neben der guten Arbeit vom meine ernte-Team, sicher auch ein großer Verdienst der Familie Gericke vom Hof Gericke, die diesen Acker zu Verfügung stellt und betreut.
Eingestellt von Unknown
Labels: Berlin, Berlin-Neukölln, Gemeinschaftsgarten, Gemüse, meine ernte, urban farming, urban gardening, urbane Landwirtschaft

Mittwoch, 27. Juli 2011

Urbanes Gärtnern - Juli 2011, Gartenprojekte auf dem Tempelhofer Feld

Urban Farming - Gartenprojekte auf dem Tempelhofer Feld,  Berlin, Juli 2011

Die Gartenprojekte auf dem Tempelhofer Feld entwickeln sich weiter.

Pionierfeld 1, Columbiadamm 2010 – 2013 





Hier befindet sich das Projekt Stadtacker/Stattacker eine vom Jobcenter geförderte Maßnahme, die einen Nutz-, Kunstgarten entwickeln möchte.








In ganz kleinen Schritten geht es hier voran. Unter anderem wurde eine Kräuterspirale und zwei kleine Beete angelegt.





Ganz anders sieht es hier aus

Pionierfeld 2, Oderstraße 2010 – 2016

Die Projekte auf dem Pionierfeld 2 finden großen Zuspruch.


Allmende-Kontor und Social Seeds, Stadtteilgarten Schillerkiez und Rübezahl Gemeinschaftgarten sind hier vertreten.

Die Projekte sind offen, jeder kann mitmachen und seit dem Start im April hat die Anzahl der Beete rasant zugenommen und wächst ständig weiter.  

  




Neue Holzkisten zum Bepflanzen werden zusammengezimmert,  individuell gestaltet und bepflanzt.











Obwohl der Standort nicht optimal ist, über das Tempelhofer Feld, eine große ungeschützte Fläche, pfeift ständig der Wind, wächst, blüht und gedeiht alles wunderbar. 

Die Begeisterung mit der die Gärtner ans Werk gehen, springt auch auf die übrigen Spaziergänger über. So besuchen besonders am Wochenende viele Interessierte die Projektflächen.


Inzwischen gibt es viele Sitzgelegenheiten, die dazu einladen hier zu verweilen. Salate, Gurken, Möhren, Mangold, Kartoffeln, Kürbisse, Zucchini, Kräuter und vieles mehr wachsen üppig in den zahlreichen Hochbeeten, in Körben, Gießkannen, Schuhen… der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.







Der großen Anklang dieser Projekte ist generationen- und nationenübergreifend und zeigt deutlich das Interesse an lokalem, organisch angebautem Gemüse. Eigenhändig gesät, gepflegt, beim Wachsen zugeschaut, geerntet und zubereitet, und das mitten in der Stadt, ist neben der Nachhaltigkeit auch eine besondere Erfahrung und macht Spaß.









Alle Beteiligten setzen ihre Ideen konsequent um und so entwickeln sich die Projekte schon drei Monate nach dem Start zu einer Erfolgsgeschichte, deren Ende noch nicht abzusehen ist.











Links:
Allmende Kontor
Social Seeds
Stadtteilgarten Schillerkiez
Rübezahl Gemeinschaftsgarten
Blühende Landschaft auf dem Rollfeld (Berliner Zeitung, 3. Juni 2011)

Eingestellt von Unknown
Labels: Berlin, Berlin-Neukölln, Gemeinschaftsgarten, Gemüsegarten, Tempelhofer Feld, urban farming, urbane Gärten, urbane Landwirtschaft

Montag, 11. Juli 2011

meine ernte - Fernsehbeitrag ZDF Infokanal

My private Tomato

Letzten Samstag zeigte die Sendung Wirtschaftswunder im ZDF Infokanal einen Beitrag, der auf unserem Acker in Berlin-Rudow gedreht wurde.

Für alle, die es interessiert, besteht die Möglichkeit, diesen Beitrag online zu sehen. Eventuell allerdings nur noch fünf Tage. Einfach mal probieren.

ZDF Infokanal - Wirtschaftswunder: My private Tomato - Geschäftsidee Gemüsegarten
Eingestellt von Unknown
Labels: Gemüsegarten, meine ernte

Gentechnik - Proteste erfolgreich

Gentechnik: Verbote müssen möglich sein!

Proteste für Gentechnik-Anbauverbote erfolgreich!


Am Dienstag stimmte das EU-Parlament mit großer Mehrheit für bessere Möglichkeiten der Mitgliedsstaaten, den Anbau von genmanipulierten Pflanzen auf ihrem Hoheitsgebiet zu verbieten - auch wenn diese von der EU zugelassen sind. Noch kurz zuvor hatten Konservative und Liberale versucht, den Vorschlag des Umweltausschusses zu verwässern - ohne Erfolg. Nach der Entscheidung bedankte sich die Berichterstatterin des Umweltausschusses Corinne Lepage für den "super support from Germany". 

Nach dem Beschluss sollen künftig genmanipulierte Pflanzen auch aufgrund von Umweltrisiken, volkswirtschaftlichen Kosten oder wissenschaftlichen Unsicherheiten verboten werden können.

Nach dem Erfolg im Parlament steht die nächste Herausforderung an: Damit der Vorschlag Gesetz wird, muss auch der EU-Ministerrat mit qualifizierter Mehrheit zustimmen. Doch Deutschland hat sich bisher gegen den Vorschlag ausgesprochen und kann die benötigte Mehrheit damit verhindern.

taz - Nationale Anbauverbote
campact - EU-Parlament entscheidet: Staaten sollen Anbau von Genpflanzen verbieten können
Europäisches Parlament - GVO: Mitgliedstaaten sollen Anbau einschränken oder verbieten dürfen
Eingestellt von Unknown
Labels: Gentechnik
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