mein erstes Gemüsebeet von meine-ernte

Mittwoch, 11. Juni 2014

Let's save the bees (to bee or not to bee)

Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.
Albert Einstein



Foto; Wikipedia/Ferdinand Schmutzer, gemeinfrei
Dass es den Bienen nicht gut geht, weiß man inzwischen. Das Bienensterben hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Trotzdem werden in der industriellen Landwirtschaft munter weiter Pestizide und Insektizide auf die Felder gesprüht, chemisch gebeiztes Saatgut wird ausgesät, Raps- und Maismonokulturen sorgen für einen mageren Speiseplan.
Zu meinem Entsetzen wurde sogar auf unserem meine ernte Gemüsebeet in Berlin-Rudow vom Landwirt gebeiztes Saatgut ausgesät, obwohl meine ernte einen eher ökologischen Ansatz hat.

Greenpeace hat vor kurzem ein Musikvideo veröffentlicht, in dem Fettes Brot, Ole Soul, Natalie Dorra und viele andere für die Biene und eine bessere Landwirtschaft singen.


Hier der Text: 

Let’s save the bees (to bee or not to bee) 

1. Strophe 
Hey Mann, es gibt da eine Sache, die mich anpisst,
hast Du gewusst, dass unsere Bienenwelt krank ist?
Und wenn das für ihren harten Job der Dank ist,
dann pass mal auf, wer dann als übernächster dran ist.


Denk zum Beispiel mal an unsere Lebensmittel:
ohne Bienen schrumpft das Angebot um gut ein Drittel.
Ich hoffe, das Problem kann ich hier gut vermitteln,
denn den Bienen hilft kein Oberarzt im weißen Kittel.


Ja, ja, es kann so viele Pflanzen nur mit Bienen geben,
denn unsere Bienen schaffen viel in ihrem Bienenleben.
Doch wenn mit Giften unsere Bauern nach Profiten streben,
dann wird es bald in Feld und Wald nur noch Termiten geben.


Ich komm zum Punkt, denn Bienen können keine Demo machen,
ja, sie sind stumm und können auch nicht über Chemo lachen.
Es geht hier nicht nur um Dein Frühstück und Dein Honigbrot.
Es ist das ökologische System vomTod bedroht! 


Refrain (3x) 
Let’s save
Let’s save the bees
Let’s save (them)
They need you and me
Let’s save
Let’s save the bees
Come on and be their friend
to bee or not to bee 


2. Strophe 
Allen Bauern werden Pestizide angepriesen
und dabei sind sie doch auf Bienenhilfe angewiesen.
Die Lage ist verzwickt und eine paradoxe,
ja, wir haben ein Problem, das sieht schon jeder Ochse.


Es wird mit aller Macht für den schlimmsten Scheiß geworben,
und so manche Bienenvölker sind bereits gestorben.
Billig, billig, mehr, mehr, das ist die Devise,
oh man ich hasse uns dafür, so groß ist diese Krise.


Hallo Maja, Hallo Willi, bitte bleibt am Leben,
wir wollen allen Arten dieser Welt ein Leben geben. Die Land- und Forstwirtschaft muss dafür ökologisch sein,
dann wird der Bienenvolkbestand auch nicht bedrohlich klein!


Wir müssen Böden, Wasser, Luft und auch die Tiere schonen,
Mutter Natur wird uns dafür mit Qualität belohnen.
Ich sag dir, wenn wir das nicht machen, sind wir echt die Dummen,
dann summen Bienchen in Zukunft nur im Zoo herum. 

Refrain (3x) 

Den Song gibt es auch als Free-Download: http://specials.greenpeace.de/files/SaveTheBees14_Final.mp3
Weitere Infos: Greenpeace

meine ernte - Kartoffelkäferalarm in Berlin-Rudow

Kartoffelkäfer erobern das meine ernte Gemüsebeet in Berlin-Rudow
Der kleine Kartoffelkäfer, etwa 7-15mm groß, stellt eine unglaubliche Gefahr für die Kartoffelfelder dar. Innerhalb kurzer Zeit kann er ganze Kartoffelfelder leer fressen. 
Wer also den Kartoffelkäfer auf seinen Kartoffelpflanzen entdeckt, sollte umgehend gegen ihn vorgehen.
Die effektivste Methode ist das Absammeln und Vernichten der Käfer und der Eiablage an der Unterseite der Blätter.
20-80 Eier legt der Kartoffelkäfer dort in Paketen ab (insgesamt legt er ca. 1200 Eier ab), aus denen nach 3-12 Tagen die Larven schlüpfen. Nachdem sie sich über die Kartoffelpflanze hergemacht haben, kriechen sie in die Erde, um sich dort zu verpuppen. Nach 2-4 Wochen gibt es dann die nächste Kartoffelkäfergeneration. Von der Kartoffelpflanze bleibt nach dieser Invasion nur wenig übrig.
Also, falls die Larven bereits geschlüpft sind, müssen auch diese abgesammelt und vernichtet werden.

Was kann man vorbeugend gegen den Kartoffelkäfer tun? 
Eine gute Zusammenfassung habe ich hier gefunden. 
Als Hausmittel werden unter anderem trockener Kaffeesatz und das Besprühen mit einem Minzeaufguss empfohlen. Dies werde ich noch diese Saison auf meinem Gemüsebeet testen. 
Eine Mischkultur mit Kümmel bzw. Pfefferminze soll den Schädling ebenfalls fernhalten.

Weitere Infos:  
http://www.gartendialog.de/gartengestaltung/gemuesegarten/kartoffel/kartoffelkaefer-bekaempfen.html 

Nachtrag vom 12.06.2014
Heute auf dem Gemüsebeet 

                 
              Die Invasion
      der Kartoffelkäferlarven

Montag, 12. Mai 2014

10 coole urban gardening Projekte

10 coole urban gardening Projekte

Urban Gardening Projekte sind inzwischen weltweit in fast jeder Stadt zu finden. Die "10 coolsten", unter anderem der Prinzessinnengarten in Berlin sowie Projekte in San Francisco, New York, Montreal, Christchurch/NZ, Melbourne, Tokio, Paris, London und Dublin werden hier vorgestellt: http://about.greeni.us/10-coolest-urban-gardens-world/

meine ernte - Mai 2014, Bantam-Mais in Berlin-Rudow

meine ernte - Mai 2014, Bantam-Mais in Berlin-Rudow



Letzte Woche hat mein auf der Fensterbank vorgezogener Bantam-Mais einen Platz auf meinem meine-ernte Gemüsebeet in Berlin-Rudow erhalten.




Es war bestes Pflanzwetter und ich hoffe, der Bantam-Mais entwickelt sich gut.









Golden Bantam Mais gibt es bereits seit 1902, er ist samenfest und keine Hybridsorte, das heißt man muss nicht jedes Jahr neues Saatgut kaufen sondern kann am Ende der Saison Maiskörner als Saatgut für die nächste Gartensaison sammeln.

Der Anbau von Bantam-Mais ist weiter ein Protest gegen Agro-Gentechnik.




Alle reden von der Agro-Gentechnik. Wir sagen: BANTAM und bauen samenfesten Zuckermais an. Weil er köstlich schmeckt, am allerbesten frisch aus dem eigenen Garten. Aber auch, um ein praktisches und lebendiges Zeichen gegen den Anbau von gentechnisch verändertem Mais zu setzen. 

Die Umwelt- und Gesundheitsrisiken der Agro-Gentechnik sind uns zu hoch. Die Ziele der gentechnischen Manipulation (Insektengiftigkeit, Pestizidresistenz) lehnen wir ab. Die Bedrohung der Artenvielfalt und die weltweite Monopolisierung des Saatguts in den Händen weniger Agrar-Multis halten wir für gefährlich. Wo Gentechnik wächst, gerät die gentechnikfreie Landwirtschaft unter Druck und letztlich unter die Räder. Deshalb sagen wir BANTAM, bevor es zu spät ist.

Wo Bantam steht wächst keine Gentechnik. Deshalb wollen wir den Anbau von samenfesten Maissorten in ganz Deutschland fördern und zu einer Tradition machen, an der auch das neue Gentechnikgesetz und seine Verordnungen sich orientieren müssen.

Wer gentechnikfreien Maissorten wie den "Golden Bantam" anbaut

* muß über den Anbau von Gentechnikmais in seiner Nachbarschaft genau informiert werden

* muß vor gentechnisch verändertem Pollen geschützt werden, besonders dann, wenn aus der Ernte neues Saatgut gewonnen und vermehrt werden soll

Machen auch Sie Ihren Garten zur gentechnikfreien Zone, die wir gemeinsam verteidigen. Machen Sie mit bei unserem "Zwergenaufstand", mit dem wir die "Gentechnik-Riesen" das Fürchten lehren. Genießen Sie im Herbst den maissig-süßen Geschmack von "Golden Bantam". Vermehren und empfehlen Sie ihn weiter.

In jedem Korn steckt ein Kolben – packen wir's an!
(http://www.bantam-mais.de/warum-bantam.html)
Infos: http://www.bantam-mais.de/
         

Mittwoch, 7. Mai 2014

Buchtipp: Kat Menschik - Der Goldene Grubber

   Buchtipp: Kat Menschik - Der Goldene Grubber
© Verlag Galiani Berlin



Der Garten ist wie ein Familienmitglied. Wir investieren viel Kraft, Arbeit und vor allem Liebe. Wir dürfen erleben, wie der Garten sich entwickelt. Wir machen Fehler. Es gibt Niederlagen. Wir lernen, wir beginnen neu. Wir kämpfen. Aber nie mehr wollen wir ihn missen. Das können wir schon lange nicht mehr. Der Garten ist ein Freigeist mit starkem Charakter. Und er macht uns glücklich. (Kat Menschik - Der goldene Grubber)






Kat Menschik ist ein Stadtkind. Um ihrer Tochter die Natur näher zu bringen, sucht sie ein Haus auf dem Land. Dies findet sie im Oderbruch und plötzlich besitzt sie einen 4000 qm großen Garten.

In ihrem Buch "Der goldene Grubber von großen Momenten und kleinen Niederlagen" berichtet sie humorvoll in großen ganzseitigen Illustrationen von ihren Erfahrungen, stellt Blumen und Pflanzen, Insekten und andere Tiere vor und gewährt mit Rezepten einen Einblick in die Gartenküche.
Ein wundervolles Buch, welches nicht nur Gartenfreunde zum Schmökern einlädt, erschienen im Galiani Verlag Berlin .

Bekannt wurde Kat Menschik durch ihre Illustrationen für die Bücher von Haruki Murakami
und dem Fortsetzungscomic "Der goldene Grubber" in der F.A.Z..

Montag, 5. Mai 2014

Tag der Gartenarbeit

Der 1.Mai stand beim Radiosender radioeins vom RBB unter dem Motto "Tag der Gartenarbeit"

12 Stunden drehte sich alles um das Thema Garten. Die Beiträge beschäftigten sich mit historischen Aspekten, Gärten der Gegenwart und der Zukunft, Buchtipps, alten Sorten, Promis und ihren Gärten und vieles, vieles mehr.

Bis zum 01.Mai 2015 hat man Gelegenheit die Beiträge online zu hören.

Tag der Gartenarbeit mit Knut Elstermann  mit folgenden Themen:
Ulla Profijt - Krimibuchautorin und Selbstversorgerin im Gespräch über ihr Buch "Green Blogging".
Kai Diekmann als Gärtner
Gärten im Film
Wladimir Kaminer als Gärtner
Am Anfang war der Apfel
Kräutergarten gegen Midlife-Crisis
Jakob Augstein - Die Tage des Gärtners
Die Kulturgeschichte der Gärten

Live vom Tempelhofer Feld mit Anja Caspari mit folgenden Themen:
Die Stadt macht satt
Guerilla gardening
Alte Sorten
USA - Urban Gardening
Promis im Garten - Kim Wilde
Tempelhofer Feld - Allmende Kontor

Tag der Gartenarbeit mit Katja Weber mit folgenden Themen:
Berlin 2030
Gärten auf Hongkongs Hochhäusern 
Buch - Laufenten gegen Nacktschnecken
Was tun gegen Maulwurf & Co?
Projekt - "Die Ackerhelden"
Promis als Gärtner - Sven Felski
Die Geschichte des Schrebergartens
Buch - Kat Menschik/Der goldene Grubber
Der englische Garten
Wieso ist die Landlust so erfolgreich



Freitag, 2. Mai 2014

Saisonstart auf dem meine-ernte.de Gemüsebeet in Rudow


Endlich ist es wieder soweit. Das Gärtnern, ernten und genießen auf dem Mietbeet von meine-ernte.de kann wieder los gehen.
Gestern am 1.Mai war Saisonstart. Dafür wurde sogar das Straßenfest in Kreuzberg verlassen, um pünktlich um 16.00 Uhr zur Übergabe der Gemüsebeete auf dem Hof Gericke in Berlin-Neukölln im Ortsteil Rudow zur Stelle zur sein.



Um gleich mit dem Pflanzen loszulegen -jeder Gärtner hat in seinem Gemüsebeet ein Wunschbeet, dass er nach Belieben bepflanzen kann- konnte man einige Jungpflanzen und Bio-Samen  günstig erstehen. Andere Gärtner hatten bereits einige Pflänzchen auf der Fensterbank vorgezogen und brachten sie gleich mit, um sie einzupflanzen.








Nach einer kurzen Einführung durch das Team













wurde traditionell der Saisonstart mit dem Durchschneiden des roten Bandes eröffnet.








Jeder Gärtner bekam einen Anbauplan, der dieses Jahr bei uns in Rudow so aussieht.





Dann ging es los.

Zunächst wurden wieder Wege zwischen den Beeten getrampelt,
dann packte die Gärtnerwut sowohl die großen Gärtner









wie auch die kleinen.

Es wurde gepflanzt,gesät,












und gegossen














und auch die Wassertankstelle war beim Gärtnernachwuchs sehr beliebt.








Weitere Infos: meine-ernte.de

Freitag, 21. März 2014

Aktion: Vielfalt statt Bienensterben

Aktion: Vielfalt statt Bienensterben Vielfalt statt Bienensterben

In diesen Tagen sollte das Summen der Bienen den Frühling ankündigen. Doch die industrielle Landwirtschaft bedroht das Überleben vieler Bienenvölker. Geschwächt von Monokulturen und Giften sind sie Parasiten schutzlos ausgeliefert. Dies will die EU mit ihrer neuen Agrarpolitik ändern. Sie will Fördermittel daran koppeln, dass Landwirte einen Teil ihrer Felder im Sinne des Artenschutzes bewirtschaften.

Doch die Bundesregierung schießt quer. Geht es nach dem neuen Agrarminister Christian Schmidt dürfen Landwirte auf diesen Flächen künftig Pestizide verwenden und Monokulturen anbauen. Damit hebelt die Regierung die Pläne der EU aus und macht sich zum Helfer von Monsanto, BASF und Co.

Noch können wir die Regierung stoppen: Schon in zwei Wochen beraten die Agrarminister der Länder über den Entwurf der Bundesregierung – und können ihn verändern. Viele von ihnen sind noch unentschieden, ob sie die Pläne der Regierung mittragen wollen. Hier liegt unsere Chance. Wenn wir 100.000 Unterschriften unter unseren Appell versammelt haben, möchten wir ihn bei der Agrarministerkonferenz am 3. April 2014 öffentlich übergeben. 

Quelle: Pressemeldung Campact

Weitere Infos und Appell unterzeichnen hier!

Donnerstag, 14. November 2013

Kostenlose PDFs zum Thema Terra Preta


Kostenlose PDFs zum Thema Terra Preta

Wer sich gerne näher mit dem Thema Terra Preta befassen möchte, findet hier eine wahre Fundgrube mit Beiträgen zu unterschiedlichen Aspekten - Geschichte, Anwendung, Herstellung. Sanitation, etc. - mal mehr oder weniger wissenschaftlich.

Hier ein Beispiel:
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Genmais stoppen!

Gentechnik-Verbot in den Koalitionsvertrag!


Die Koalitionspartner diskutieren ein Verbot von Gen-Pflanzen: nur Angela Merkel und die CDU blockieren. Ausgerechnet jetzt, wo die Zulassung des Genmaises 1507 durch die EU droht! In den kommenden zwei Wochen fällt die Entscheidung.

Hier klicken, um Appell für Gentech-Stopp zu unterzeichnen...





Text Campact:
"Vor einer Woche hat die Europäische Kommission empfohlen, den Genmais „1507“ zum Anbau zuzulassen. Das von der Pflanze ständig produzierte Gift gefährdet Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten. Derzeit stehen keine gentechnisch veränderten Pflanzen auf deutschen Feldern. Doch schon im nächsten Frühjahr könnte der Mais auch hierzulande auf den Äckern wachsen – und auf unseren Tellern landen.

Jetzt müssen die EU-Mitgliedsstaaten entscheiden, ob sie der Kommissions-Empfehlung folgen. Sprich: Die deutsche Bundesregierung hat es mit in der Hand, ob der Mais erlaubt wird. Derzeit verhandeln die Parteispitzen, ob sie ein
Gentechnik-Verbot in den Koalitionsvertrag aufnehmen. Merkels CDU blockiert hier eine Initiative von CSU und SPD. In den kommenden zwei Wochen wird in den Koalitionsverhandlungen entschieden.

Wenn sich jetzt lautstarker Protest der Bürger/innen erhebt, wird die Große Koalition um ein Gentechnik-Verbot kaum herumkommen.

Hier klicken, um Appell für Gentech-Stopp zu unterzeichnen...

Der DuPont-Genmais „1507“ produziert nicht nur Gifte, die Schmetterlinge und Bienen gefährden. Zusätzlich ist er gegen Glufosinat resistent – ein gefährliches Pestizid, dem die EU schon 2017 die Marktzulassung entziehen will.

Der Genmais wird höchstwahrscheinlich zugelassen, wenn Deutschland im EU-Ministerrat nicht dagegen stimmt. Die neue Bundesregierung steht vor der Wahl: Sie kann gegen eine EU-Zulassung kämpfen sowie den Anbau mit nationalen Recht verhindern – oder sie kann sich den Lobbyisten der Gentechnik-Industrie beugen. Für wen wird sie sich entscheiden: für den DuPont-Konzern oder für uns Bürger/innen, die Gentechnik mit überwältigender Mehrheit ablehnen?

Seit vielen Jahren ist es einem breiten Bündnis aus Verbänden, Initiativen und Campact-Aktiven gelungen, den Anbau von Genpflanzen in Deutschland praktisch zu verhindern. Gemeinsam haben wir Gen-Technik ganz oben auf die politische Agenda gesetzt.

Auch in den Koalitionsverhandlungen ist Gentechnik jetzt Chefsache: Aus Verhandlungskreisen wissen wir, dass diese Frage in ganz kleiner Runde von Angela Merkel, Horst Seehofer und Sigmar Gabriel entschieden wird. Das ist unser Glück: Die Chefs der drei Volksparteien können es nicht ignorieren, wenn der Protest nun punktgenau einsetzt.

Wenn wir uns jetzt erheben, können wir einen weiteren Erfolg erzielen gegen Gentechnik in unserem Essen. Bitte unterzeichnen Sie den Appell:

Jetzt Appell für Genfood-Verbot im Koalitionsvertrag unterzeichnen...

Herzliche Grüße
Ihr Felix Kolb, Geschäftsführer Campact


Weitere Infos:
campact

Saatgut-Vielfalt schützen und fördern!


Saatgut: Bunte Vielfalt statt genormter Einfalt!




Die EU-Komission will Einheits-Saatgut weiter den Weg ebnen. Alte und regionale  Obst- und Gemüsesorten hätten kaum noch eine Chance - ganz im Gegenteil zu Industriesorten von Monsanto, Syngenta und Co. Jetzt muss das EU-Parlament entscheiden.

Bitte unterzeichnet folgenden Apell hier:






Saatgut-Vielfalt schützen und fördern!

Die geplante EU-Saatgutverordnung muss mehr Vielfalt auf unseren Feldern und Tellern ermöglichen, statt sie zu vernichten. Traditionelle und regionale Sorten aber auch neu entwickelte Sorten, die nicht für den Massenmarkt bestimmt sind, müssen von Zulassungs- oder Zertifizierungspflichten befreit bleiben.

Strenge Regeln, Kontrollen, Prüfungen und kostspielige Zulassungen dürfen nur für Saat- und Pflanzgut gelten, das kommerziell und in großen Mengen gehandelt wird. Der freie Austausch von Samen und Setzlingen zwischen Bauern, Saatgutinitiativen und Gärtner/innen muss gewährleistet und unterstützt werden.

Nur eine große Auswahl an Obst-, Gemüse- und Getreidesorten sichert, dass unsere Landwirtschaft sich an den Klimawandel, neue Krankheiten, Schädlinge und neue Lebensstile anpassen kann. Wir wollen bunte Vielfalt statt genormter Einfalt!

Weitere Infos:
Save our Seeds
Campact

Neukölln goes Country meldet sich zurück

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Leider musste ich ganz unerwartet seit Anfang des Jahres meine Aktivitäten auf dieser Seite einstellen.

Aber nun

                                                                        geht es wieder weiter.


                                                              Viel Spaß!!!
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Samstag, 23. Februar 2013

. . . . . . . . . . Video - Gartenglück auf dem Tempelhofer Feld . . . . . . . . . .


Auf dem Tempelhofer Feld laden die Gemeinschaftsgärten entlang der Oderstr. in Neukölln ein zu verweilen, zu schauen, kreativ zu werden, zu pflanzen und zu ernten.Die nächste Saison steht vor der Tür, hier schon mal ein Fernsehbeitrag, den das ZDF im Oktober 2012 ausgestrahlt hat und der hoffentlich noch lange in der Mediathek oder bei vavideo zu finden sein wird.
Bei einigen Smartphones und Tablets läuft das Video nicht, oft klappt es bei diesem link:
http://vavideo.de/video/102337/auf-der-suche-nach-dem-gartengluck.html

Freitag, 22. Februar 2013

1, 2, 3, fertig - tolle Samentütchen schnell selbstgemacht

Das Chaos hat ein Ende
Jedes Jahr das gleiche Chaos. Ich sammle die Samen meiner Tomaten-, Paprika-, Chilli-, Kürbis- und überhaupt aller Pflanzen und stehe immer vor dem Problem, wie am besten und gut sortiert lagern. Irgendwann geraten dann doch die Tomatensamen durcheinander und es ist immer eine Überraschung, welche Sorte ich denn nun ausgesät habe.
Einen tollen Hinweis, wie man Samentütchen selber bastelt habe ich bei linalunaswelt gefunden.
Ich habe es gleich ausprobiert, es geht ganz schnell und ist wirklich sehr einfach.
Eine Anleitung und die schönen Vorlagen gibt es bei justsomethingimade.

Mittwoch, 20. Februar 2013

Aussaat auf der Fensterbank - Vorbereitungen

Aussaat auf der Fensterbank - Vorbereitungen
Schneetreiben, grauer Himmel, Minusgrade - und jetzt schon Vorbereitungen zum Aussäen treffen?
In der Tat, die Discounter bieten schon seit zwei Wochen wieder alle erdenklichen Gartenartikel an, ein Zeichen, dass es bald wieder so weit ist. Wer dieses Jahr seinen grünen Daumen testen möchte oder auch schon routinierter Gärtner ist, sollte die ersten Vorbereitungen treffen.


Material sammeln
Für die Aussaat sind keine speziellen Töpfe nötig. Recyclen lassen sich sehr gut
- Verpackungen aus Kunstoff, Becher und Schalen,
- Eierkartons,
- Toiletten- und Küchenrollen,
- Papier
  und, und, und

Wie viel aussäen
Abhängig davon, ob nur die Fensterbank, der Balkon, ein Platz im Gemeinschaftsgarten oder sogar ein Mietbeet zur Verfügung steht, sollte man entsprechend aussäen, nicht zu viel und nicht zu wenig :) .

Was aussäen
Wer nicht jedes Jahr neuen Samen kaufen möchte, sollte auf F1 Hybriden verzichten. Eine Vermehrung von Hybriden über Samen ist nicht möglich, da die besonderen Hybrid-Eigenschaften nur in der ersten Generation erhalten bleiben.
Empfehlenswert ist nach alten Sorten Ausschau zu halten. Diese sind oft sehr resistent gegen Krankheiten und sehr schmackhaft.
Bio-Saatgut wird nicht chemisch gebeizt, ein weiterer Vorteil. Die etwas höheren Kosten lohnen sich, denn man kann den Samen sammeln und hat so schon das Saatgut für die nächste Saison.
Oft werden alte Samen auch im Internet getauscht oder vor Ort auf verschiedenen Saattauschbörsen.

Wann wird ausgesät
Untenstehende Angaben sind Anhaltswerte. In Berlin, z. Bsp., wird es später warm als in Süddeutschland. Daher säe ich meistens 14 Tage später aus, damit die Pflanzen nicht zu lange in der Wohnung stehen.
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Februar
Paprika                 -    Mitte Februar bis April                       -  Töpfe im Warmen
Tomaten               -    Ende Februar bis April                      -  Töpfe im Warmen
März
Artischocken        -  März bis Anfang April                          -  Töpfe
Aubergine             -  März bis April                                       -  Töpfe
Gurken                  -  Ende März  bis April                            -  Töpfe 
Lauchzwiebeln     -  März bis Mai                                        -  Töpfe
Neuseeläander Spinat - März                                               -  Töpfe
Salat                       - Februar bis August                               -  Töpfe
Sellerie                  -  März bis Mai                                         -  Töpfe im Warmen
Stangensellerie   -  März bis Mai                                         -  Töpfe im Warmen
April
Kohl                      -  April bis Mai                                          -  Töpfe
Kürbis                   -  April bis Anfang Juni                           -  Töpfe
Lauch                    -  April bis Mai                                         -  Töpfe
Melonen               -  April bis Mai                                          -  Töpfe
Rotkohl                 -  April bis Mai                                          -  Töpfe
Zuchini                  -  April bis Mai                                          -  Töpfe
Mai
Aussaat ins Freiland
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Saat gut, alles gut:
www.dreschflegel-saatgut.de
www.bingenheimersaatgut.de
www.saveourseeds.org
www.arche-noah.at
www.prospecierara.ch

Buchtipp:
Handbuch Samengärtnerei - Herausgeber: ARCHE NOAH & Pro Specie Rara