mein erstes Gemüsebeet von meine-ernte

Mittwoch, 7. Mai 2014

Buchtipp: Kat Menschik - Der Goldene Grubber

   Buchtipp: Kat Menschik - Der Goldene Grubber
© Verlag Galiani Berlin



Der Garten ist wie ein Familienmitglied. Wir investieren viel Kraft, Arbeit und vor allem Liebe. Wir dürfen erleben, wie der Garten sich entwickelt. Wir machen Fehler. Es gibt Niederlagen. Wir lernen, wir beginnen neu. Wir kämpfen. Aber nie mehr wollen wir ihn missen. Das können wir schon lange nicht mehr. Der Garten ist ein Freigeist mit starkem Charakter. Und er macht uns glücklich. (Kat Menschik - Der goldene Grubber)






Kat Menschik ist ein Stadtkind. Um ihrer Tochter die Natur näher zu bringen, sucht sie ein Haus auf dem Land. Dies findet sie im Oderbruch und plötzlich besitzt sie einen 4000 qm großen Garten.

In ihrem Buch "Der goldene Grubber von großen Momenten und kleinen Niederlagen" berichtet sie humorvoll in großen ganzseitigen Illustrationen von ihren Erfahrungen, stellt Blumen und Pflanzen, Insekten und andere Tiere vor und gewährt mit Rezepten einen Einblick in die Gartenküche.
Ein wundervolles Buch, welches nicht nur Gartenfreunde zum Schmökern einlädt, erschienen im Galiani Verlag Berlin .

Bekannt wurde Kat Menschik durch ihre Illustrationen für die Bücher von Haruki Murakami
und dem Fortsetzungscomic "Der goldene Grubber" in der F.A.Z..

Montag, 5. Mai 2014

Tag der Gartenarbeit

Der 1.Mai stand beim Radiosender radioeins vom RBB unter dem Motto "Tag der Gartenarbeit"

12 Stunden drehte sich alles um das Thema Garten. Die Beiträge beschäftigten sich mit historischen Aspekten, Gärten der Gegenwart und der Zukunft, Buchtipps, alten Sorten, Promis und ihren Gärten und vieles, vieles mehr.

Bis zum 01.Mai 2015 hat man Gelegenheit die Beiträge online zu hören.

Tag der Gartenarbeit mit Knut Elstermann  mit folgenden Themen:
Ulla Profijt - Krimibuchautorin und Selbstversorgerin im Gespräch über ihr Buch "Green Blogging".
Kai Diekmann als Gärtner
Gärten im Film
Wladimir Kaminer als Gärtner
Am Anfang war der Apfel
Kräutergarten gegen Midlife-Crisis
Jakob Augstein - Die Tage des Gärtners
Die Kulturgeschichte der Gärten

Live vom Tempelhofer Feld mit Anja Caspari mit folgenden Themen:
Die Stadt macht satt
Guerilla gardening
Alte Sorten
USA - Urban Gardening
Promis im Garten - Kim Wilde
Tempelhofer Feld - Allmende Kontor

Tag der Gartenarbeit mit Katja Weber mit folgenden Themen:
Berlin 2030
Gärten auf Hongkongs Hochhäusern 
Buch - Laufenten gegen Nacktschnecken
Was tun gegen Maulwurf & Co?
Projekt - "Die Ackerhelden"
Promis als Gärtner - Sven Felski
Die Geschichte des Schrebergartens
Buch - Kat Menschik/Der goldene Grubber
Der englische Garten
Wieso ist die Landlust so erfolgreich



Freitag, 2. Mai 2014

Saisonstart auf dem meine-ernte.de Gemüsebeet in Rudow


Endlich ist es wieder soweit. Das Gärtnern, ernten und genießen auf dem Mietbeet von meine-ernte.de kann wieder los gehen.
Gestern am 1.Mai war Saisonstart. Dafür wurde sogar das Straßenfest in Kreuzberg verlassen, um pünktlich um 16.00 Uhr zur Übergabe der Gemüsebeete auf dem Hof Gericke in Berlin-Neukölln im Ortsteil Rudow zur Stelle zur sein.



Um gleich mit dem Pflanzen loszulegen -jeder Gärtner hat in seinem Gemüsebeet ein Wunschbeet, dass er nach Belieben bepflanzen kann- konnte man einige Jungpflanzen und Bio-Samen  günstig erstehen. Andere Gärtner hatten bereits einige Pflänzchen auf der Fensterbank vorgezogen und brachten sie gleich mit, um sie einzupflanzen.








Nach einer kurzen Einführung durch das Team













wurde traditionell der Saisonstart mit dem Durchschneiden des roten Bandes eröffnet.








Jeder Gärtner bekam einen Anbauplan, der dieses Jahr bei uns in Rudow so aussieht.





Dann ging es los.

Zunächst wurden wieder Wege zwischen den Beeten getrampelt,
dann packte die Gärtnerwut sowohl die großen Gärtner









wie auch die kleinen.

Es wurde gepflanzt,gesät,












und gegossen














und auch die Wassertankstelle war beim Gärtnernachwuchs sehr beliebt.








Weitere Infos: meine-ernte.de

Freitag, 21. März 2014

Aktion: Vielfalt statt Bienensterben

Aktion: Vielfalt statt Bienensterben Vielfalt statt Bienensterben

In diesen Tagen sollte das Summen der Bienen den Frühling ankündigen. Doch die industrielle Landwirtschaft bedroht das Überleben vieler Bienenvölker. Geschwächt von Monokulturen und Giften sind sie Parasiten schutzlos ausgeliefert. Dies will die EU mit ihrer neuen Agrarpolitik ändern. Sie will Fördermittel daran koppeln, dass Landwirte einen Teil ihrer Felder im Sinne des Artenschutzes bewirtschaften.

Doch die Bundesregierung schießt quer. Geht es nach dem neuen Agrarminister Christian Schmidt dürfen Landwirte auf diesen Flächen künftig Pestizide verwenden und Monokulturen anbauen. Damit hebelt die Regierung die Pläne der EU aus und macht sich zum Helfer von Monsanto, BASF und Co.

Noch können wir die Regierung stoppen: Schon in zwei Wochen beraten die Agrarminister der Länder über den Entwurf der Bundesregierung – und können ihn verändern. Viele von ihnen sind noch unentschieden, ob sie die Pläne der Regierung mittragen wollen. Hier liegt unsere Chance. Wenn wir 100.000 Unterschriften unter unseren Appell versammelt haben, möchten wir ihn bei der Agrarministerkonferenz am 3. April 2014 öffentlich übergeben. 

Quelle: Pressemeldung Campact

Weitere Infos und Appell unterzeichnen hier!

Donnerstag, 14. November 2013

Kostenlose PDFs zum Thema Terra Preta


Kostenlose PDFs zum Thema Terra Preta

Wer sich gerne näher mit dem Thema Terra Preta befassen möchte, findet hier eine wahre Fundgrube mit Beiträgen zu unterschiedlichen Aspekten - Geschichte, Anwendung, Herstellung. Sanitation, etc. - mal mehr oder weniger wissenschaftlich.

Hier ein Beispiel:
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Genmais stoppen!

Gentechnik-Verbot in den Koalitionsvertrag!


Die Koalitionspartner diskutieren ein Verbot von Gen-Pflanzen: nur Angela Merkel und die CDU blockieren. Ausgerechnet jetzt, wo die Zulassung des Genmaises 1507 durch die EU droht! In den kommenden zwei Wochen fällt die Entscheidung.

Hier klicken, um Appell für Gentech-Stopp zu unterzeichnen...





Text Campact:
"Vor einer Woche hat die Europäische Kommission empfohlen, den Genmais „1507“ zum Anbau zuzulassen. Das von der Pflanze ständig produzierte Gift gefährdet Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten. Derzeit stehen keine gentechnisch veränderten Pflanzen auf deutschen Feldern. Doch schon im nächsten Frühjahr könnte der Mais auch hierzulande auf den Äckern wachsen – und auf unseren Tellern landen.

Jetzt müssen die EU-Mitgliedsstaaten entscheiden, ob sie der Kommissions-Empfehlung folgen. Sprich: Die deutsche Bundesregierung hat es mit in der Hand, ob der Mais erlaubt wird. Derzeit verhandeln die Parteispitzen, ob sie ein
Gentechnik-Verbot in den Koalitionsvertrag aufnehmen. Merkels CDU blockiert hier eine Initiative von CSU und SPD. In den kommenden zwei Wochen wird in den Koalitionsverhandlungen entschieden.

Wenn sich jetzt lautstarker Protest der Bürger/innen erhebt, wird die Große Koalition um ein Gentechnik-Verbot kaum herumkommen.

Hier klicken, um Appell für Gentech-Stopp zu unterzeichnen...

Der DuPont-Genmais „1507“ produziert nicht nur Gifte, die Schmetterlinge und Bienen gefährden. Zusätzlich ist er gegen Glufosinat resistent – ein gefährliches Pestizid, dem die EU schon 2017 die Marktzulassung entziehen will.

Der Genmais wird höchstwahrscheinlich zugelassen, wenn Deutschland im EU-Ministerrat nicht dagegen stimmt. Die neue Bundesregierung steht vor der Wahl: Sie kann gegen eine EU-Zulassung kämpfen sowie den Anbau mit nationalen Recht verhindern – oder sie kann sich den Lobbyisten der Gentechnik-Industrie beugen. Für wen wird sie sich entscheiden: für den DuPont-Konzern oder für uns Bürger/innen, die Gentechnik mit überwältigender Mehrheit ablehnen?

Seit vielen Jahren ist es einem breiten Bündnis aus Verbänden, Initiativen und Campact-Aktiven gelungen, den Anbau von Genpflanzen in Deutschland praktisch zu verhindern. Gemeinsam haben wir Gen-Technik ganz oben auf die politische Agenda gesetzt.

Auch in den Koalitionsverhandlungen ist Gentechnik jetzt Chefsache: Aus Verhandlungskreisen wissen wir, dass diese Frage in ganz kleiner Runde von Angela Merkel, Horst Seehofer und Sigmar Gabriel entschieden wird. Das ist unser Glück: Die Chefs der drei Volksparteien können es nicht ignorieren, wenn der Protest nun punktgenau einsetzt.

Wenn wir uns jetzt erheben, können wir einen weiteren Erfolg erzielen gegen Gentechnik in unserem Essen. Bitte unterzeichnen Sie den Appell:

Jetzt Appell für Genfood-Verbot im Koalitionsvertrag unterzeichnen...

Herzliche Grüße
Ihr Felix Kolb, Geschäftsführer Campact


Weitere Infos:
campact

Saatgut-Vielfalt schützen und fördern!


Saatgut: Bunte Vielfalt statt genormter Einfalt!




Die EU-Komission will Einheits-Saatgut weiter den Weg ebnen. Alte und regionale  Obst- und Gemüsesorten hätten kaum noch eine Chance - ganz im Gegenteil zu Industriesorten von Monsanto, Syngenta und Co. Jetzt muss das EU-Parlament entscheiden.

Bitte unterzeichnet folgenden Apell hier:






Saatgut-Vielfalt schützen und fördern!

Die geplante EU-Saatgutverordnung muss mehr Vielfalt auf unseren Feldern und Tellern ermöglichen, statt sie zu vernichten. Traditionelle und regionale Sorten aber auch neu entwickelte Sorten, die nicht für den Massenmarkt bestimmt sind, müssen von Zulassungs- oder Zertifizierungspflichten befreit bleiben.

Strenge Regeln, Kontrollen, Prüfungen und kostspielige Zulassungen dürfen nur für Saat- und Pflanzgut gelten, das kommerziell und in großen Mengen gehandelt wird. Der freie Austausch von Samen und Setzlingen zwischen Bauern, Saatgutinitiativen und Gärtner/innen muss gewährleistet und unterstützt werden.

Nur eine große Auswahl an Obst-, Gemüse- und Getreidesorten sichert, dass unsere Landwirtschaft sich an den Klimawandel, neue Krankheiten, Schädlinge und neue Lebensstile anpassen kann. Wir wollen bunte Vielfalt statt genormter Einfalt!

Weitere Infos:
Save our Seeds
Campact

Neukölln goes Country meldet sich zurück

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Leider musste ich ganz unerwartet seit Anfang des Jahres meine Aktivitäten auf dieser Seite einstellen.

Aber nun

                                                                        geht es wieder weiter.


                                                              Viel Spaß!!!
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Samstag, 23. Februar 2013

. . . . . . . . . . Video - Gartenglück auf dem Tempelhofer Feld . . . . . . . . . .


Auf dem Tempelhofer Feld laden die Gemeinschaftsgärten entlang der Oderstr. in Neukölln ein zu verweilen, zu schauen, kreativ zu werden, zu pflanzen und zu ernten.Die nächste Saison steht vor der Tür, hier schon mal ein Fernsehbeitrag, den das ZDF im Oktober 2012 ausgestrahlt hat und der hoffentlich noch lange in der Mediathek oder bei vavideo zu finden sein wird.
Bei einigen Smartphones und Tablets läuft das Video nicht, oft klappt es bei diesem link:
http://vavideo.de/video/102337/auf-der-suche-nach-dem-gartengluck.html

Freitag, 22. Februar 2013

1, 2, 3, fertig - tolle Samentütchen schnell selbstgemacht

Das Chaos hat ein Ende
Jedes Jahr das gleiche Chaos. Ich sammle die Samen meiner Tomaten-, Paprika-, Chilli-, Kürbis- und überhaupt aller Pflanzen und stehe immer vor dem Problem, wie am besten und gut sortiert lagern. Irgendwann geraten dann doch die Tomatensamen durcheinander und es ist immer eine Überraschung, welche Sorte ich denn nun ausgesät habe.
Einen tollen Hinweis, wie man Samentütchen selber bastelt habe ich bei linalunaswelt gefunden.
Ich habe es gleich ausprobiert, es geht ganz schnell und ist wirklich sehr einfach.
Eine Anleitung und die schönen Vorlagen gibt es bei justsomethingimade.

Mittwoch, 20. Februar 2013

Aussaat auf der Fensterbank - Vorbereitungen

Aussaat auf der Fensterbank - Vorbereitungen
Schneetreiben, grauer Himmel, Minusgrade - und jetzt schon Vorbereitungen zum Aussäen treffen?
In der Tat, die Discounter bieten schon seit zwei Wochen wieder alle erdenklichen Gartenartikel an, ein Zeichen, dass es bald wieder so weit ist. Wer dieses Jahr seinen grünen Daumen testen möchte oder auch schon routinierter Gärtner ist, sollte die ersten Vorbereitungen treffen.


Material sammeln
Für die Aussaat sind keine speziellen Töpfe nötig. Recyclen lassen sich sehr gut
- Verpackungen aus Kunstoff, Becher und Schalen,
- Eierkartons,
- Toiletten- und Küchenrollen,
- Papier
  und, und, und

Wie viel aussäen
Abhängig davon, ob nur die Fensterbank, der Balkon, ein Platz im Gemeinschaftsgarten oder sogar ein Mietbeet zur Verfügung steht, sollte man entsprechend aussäen, nicht zu viel und nicht zu wenig :) .

Was aussäen
Wer nicht jedes Jahr neuen Samen kaufen möchte, sollte auf F1 Hybriden verzichten. Eine Vermehrung von Hybriden über Samen ist nicht möglich, da die besonderen Hybrid-Eigenschaften nur in der ersten Generation erhalten bleiben.
Empfehlenswert ist nach alten Sorten Ausschau zu halten. Diese sind oft sehr resistent gegen Krankheiten und sehr schmackhaft.
Bio-Saatgut wird nicht chemisch gebeizt, ein weiterer Vorteil. Die etwas höheren Kosten lohnen sich, denn man kann den Samen sammeln und hat so schon das Saatgut für die nächste Saison.
Oft werden alte Samen auch im Internet getauscht oder vor Ort auf verschiedenen Saattauschbörsen.

Wann wird ausgesät
Untenstehende Angaben sind Anhaltswerte. In Berlin, z. Bsp., wird es später warm als in Süddeutschland. Daher säe ich meistens 14 Tage später aus, damit die Pflanzen nicht zu lange in der Wohnung stehen.
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Februar
Paprika                 -    Mitte Februar bis April                       -  Töpfe im Warmen
Tomaten               -    Ende Februar bis April                      -  Töpfe im Warmen
März
Artischocken        -  März bis Anfang April                          -  Töpfe
Aubergine             -  März bis April                                       -  Töpfe
Gurken                  -  Ende März  bis April                            -  Töpfe 
Lauchzwiebeln     -  März bis Mai                                        -  Töpfe
Neuseeläander Spinat - März                                               -  Töpfe
Salat                       - Februar bis August                               -  Töpfe
Sellerie                  -  März bis Mai                                         -  Töpfe im Warmen
Stangensellerie   -  März bis Mai                                         -  Töpfe im Warmen
April
Kohl                      -  April bis Mai                                          -  Töpfe
Kürbis                   -  April bis Anfang Juni                           -  Töpfe
Lauch                    -  April bis Mai                                         -  Töpfe
Melonen               -  April bis Mai                                          -  Töpfe
Rotkohl                 -  April bis Mai                                          -  Töpfe
Zuchini                  -  April bis Mai                                          -  Töpfe
Mai
Aussaat ins Freiland
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Saat gut, alles gut:
www.dreschflegel-saatgut.de
www.bingenheimersaatgut.de
www.saveourseeds.org
www.arche-noah.at
www.prospecierara.ch

Buchtipp:
Handbuch Samengärtnerei - Herausgeber: ARCHE NOAH & Pro Specie Rara

Sonntag, 13. Januar 2013

Grüne Häuser, tropische Gärten

Ken Yeang, Green Tower, Chongqing, China © Ken Yeang

Grüne Häuser,
tropische Gärten

Ausstellung:  18.01. – 10.03.2013

ifa-Galerie Berlin
Linienstraße 139/140, 10115 Berlin

Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag, 14 – 19 Uhr

Eintritt frei




Das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) widmet sich in der Ausstellung Grüne Häuser, tropische Gärten  dem Thema nachhaltiger Architektur und Landschaftsplanung in Südost-Asien und stellt drei Architekten, Landschaftsplaner und Aktivisten aus Südostasien vor. Jeder von ihnen hat eine individuelle Antwort auf die Nachfrage nach zukunftsfähigen Bauten zwischen tropischem Regenwald und Metropolregion gefunden.

Vorgestellt werden der malaysische Star-Architekt Ken Yeang. Er gilt mit seinen Büros in Kuala Lumpur und London als Pionier der Öko-Architektur und Erfinder des bioklimatischen Wolkenkratzers, mit dessen Gestaltung er Standards für nachhaltiges Bauen entwickelte. Alternative Energiegewinnung ist dabei ebenso ein Thema wie Regenwasseraufbereitung, landwirtschaftliche Flächen zur Selbstversorgung und die Anlage von vertikalen grünen Korridoren.
Sein Landsmann Ng Seksan plant Gärten, Parks und öffentliche Räume, die fast unmerklich den Übergang von Garten zu naturbelassenen Bereichen inszenieren.
Die Gründer der Green School auf Bali arbeiten ausschließlich mit Naturmaterialien, vor allem mit Bambus, und entwickelten ein ganzheitliches Konzept: Das Lehrangebot der Grünen Schule ist auf den Einklang von Denken und Handeln mit der Natur ausgerichtet.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Ernst Wasmuth Verlag mit 144 Seiten und zahlreichen Abbildungen.
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Ken Yeang
Ng Seksan
Green School
Die grünste Schule der Welt - Green School in Bali

Donnerstag, 10. Januar 2013

Stoppt das Bienensterben !

"Immer mehr Bienenvölker sterben. Geschwächt vom hohen Einsatz von Pestiziden und immer mehr Monokulturen in der Landwirtschaft sind sie Angriffen von Parasiten wie der Varroamilbe schutzlos ausgeliefert. Jetzt will die EU-Kommission Abhilfe schaffen: Subventionen sollen nur noch an Betriebe fließen, die mindestens sieben Prozent ihrer Ackerflächen ohne Pestizide und ökologisch vielfältig bewirtschaften - so entsteht Platz für artenreiche Wiesen, Weiden und Äcker.
Doch Agrarministerin Aigner blockiert die Pläne."

Auf https://www.campact.de/bienensterben/appell/teilnehmen/ kann man einen entsprechenden Apell an Frau Aigner unterzeichnen.

Desweiteren findet Samstag am 19.Januar eine Demo für eine faire und nachhaltigen Lebensmittel- und Landwirtschaftspolitik statt. - 11 Uhr: Auftakt Berlin Hbf/Washingtonplatz, 12 Uhr: Demonstration zum Kanzleramt
Demo „Wir haben es satt“ am 19. Januar in Berlin!

Forderungen der Imkerverbände zur EU-Agrarreform
Studie zu den Ursachen des Bienensterbens im Auftrag des EU-Parlamentes (2012)
Infos zur Agrarreform der EU
Kinofilm zum Thema Bienensterben: More than honey

Freitag, 21. Dezember 2012

Alles wird gut - Prinzessinnengarten darf voraussichtlich bleiben




Ein vorweihnachtliches Geschenk erhielt der Prinzessinnengarten in Berlin-Kreuzberg am Moritzplatz.

Das Grundstück, auf dem sich der Prinzessinnengarten befindet gehört dem Liegenschaftsfond und dieser hatte den bestehenden Mietvertrag nicht verlängert. Das hätte das Aus für den Prinzessinnengarten im Oktober 2013 bedeutet.





In einer Petition machten sich über 30.000 Menschen für den Verbleib des weltweit bekannten Vorzeigeprojekts in Sachen urban farming am jetzigen Standort stark. Nun gab es letzte Woche die gute Nachricht, dass der Liegenschaftsfond das Grundstück am Moritzplatz dem Bezirk zurückgibt. Der Bezirksbürgermeister und die Bezirksverordnetenversammlung unterstützen die Forderung nach weiteren 5 Jahren für den Prinzessinnengarten.

"Es ist ein richtiges Berliner Wintermärchen, dass es gelungen ist den beiden Projekten eine Zukunft zu geben", freut sich Bezirksbürgermeister Franz Schulz. Herr Shaw von Prinzessinnen-Gärten sagt: "So hat der Garten eine Zukunft. Das ist ein Meilenstein für uns und hoffentlich richtungsweisend für einen anderen Umgang mit Liegenschaften in Berlin".

Marco Clausen ebenfalls von den Prinzessinnen-Gärten: "Der Moritzplatz ist ein verwunschener Ort, an dem ein weiteres Märchen wahr geworden ist. Aus einer Brache ist ein Garten erwachsen, und mit der Hilfe von vielen, vielen Menschen wurde diesem urbanen Garten eine Zukunft eröffnet, die beispielhaft sein könnte für einen nachhaltigen Umgang mit den Liegenschaften dieser Stadt."

(www.berlinonline.de)

100% sicher ist es allerdings erst, wenn Senat und Abgeordnetenhaus zustimmen.

Heute, 21. Dezember 16 Uhr, wird dieses Wintermärchen erstmal auf dem Gelände der Prinzessinnen-Gärten am Moritzplatz gefeiert.

http://prinzessinnengarten.net/

Samstag, 15. Dezember 2012

Die grünste Schule der Welt - Green School in Bali

Die diesjährige Klimakonferenz in Doha schlidderte knapp an einer totalen Katastrophe vorbei.
Einen eigenen Ansatz gegen die globale Erwärmung bietet die Green School in Bali.

Eigentlich wollte es John Hardy nach dem Verkauf seines Geschäftes etwas ruhiger angehen. Aber nachdem er von Al Gore einen Film über die globale Erderwärmung gesehen hatte, warf er diese Pläne über Bord und fasste den Entschluss, seinen Teil dazu beizutragen, um die Denkweise junger Menschen, und vielleicht dadurch der ganzen Gesellschaft,  zu Umweltproblemen zu ändern.

© Green School
Mit seiner Frau Cynthia eröffnete er 2008 die Green School in Bali, die in diesem Jahr  die Auszeichnung "Greenest School on Earth"  vom  U.S. Green Building Council erhielt.

Beim Bau dieser Schule und seinen zur Zeit 75 Gebäuden auf dem Campus wurde großer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Lokale und nachwachsende Materialien wurden bevorzugt. Bambus ist Hauptbestandteil, Alang-Alang-Stroh deckt die Dächer, die wenigen Wände bestehen aus gestampfter Erde, Vulkangestein und aus dem auf Bali traditionellen Lehmbau. Die offene Bauweise lässt natürliches Licht in die Gebäude, Klimaanlagen werden überflüssig. Solarzellen und Wasserkraft sorgen für Energie, in den Sanitären Anlagen stehen Kompost-Toiletten. Der Campus wurde als organisches Permakultur System entworfen. Als Teil der schulischen Aktivitäten bauen die Schüler organisches Gemüse, Früchte und auch Reis an, das in der Schulküche verwertet wird.



Die Schüler sollen kritisch, kreativ und umweltbewusst erzogen werden. Die Unterrichtsfächer sind breit gefächert: u. a. Englisch, Mathematik, Ökologie, Umwelt und Nachhaltigkeit, Globale Perspektiven, Kunst, Musik, organische Landwirtschaft. Ein Beispiel für nachhaltigen Unterricht: die Sechstklässler berechnen den jährlichen Footprint der Schule und pflanzen als Ausgleich entsprechend Bambus an.

John Hardy ist überzeugt, dass die Green School überall funktionieren kann und als Kopiervorlage dient - ein "Greenprint" für weitere Green Schools.