mein erstes Gemüsebeet von meine-ernte

Freitag, 11. Mai 2012

Wesensgemäße Bienenhaltung in der Stadt - Workshop im Prinzessinnengarten #1


Honig schmeckt und ist gesund!
Dass die Stadt den Bienen mehr zu bieten hat als das Land, ist inzwischen bekannt. Ein reich gedeckter Tisch vom Frühjahr bis zum Herbst, weitestgehend ohne Chemie und Pestizide, stehen einem Angebot auf dem Land gegenüber, dass nach der Rapsernte nur noch mager ist und die Bienen schwächt.
So entwickelt sich seit einigen Jahren stetig das Interesse an der Stadtimkerei. In Berlin gibt es inzwischen etwa 500 Stadtimker, Tendenz steigend.



Am letzten Samstag im April fand im Prinzessinnengarten der erste Teil eines Bienenkurses zur "wesensgemäßen Bienenhaltung in der Stadt" statt, den Heinz Risse, der dortige Imker, anbietet.

Was ist wesensgemäße Bienenhaltung?
In der wesensgemäßen Bienenhaltung wird mit der Natur gearbeitet und nicht gegen sie. Die Bedürfnisse der Bienen stehen im Vordergrund und nicht der maximale Honigertrag.




Das heißt:
  • natürliche Materialien
  • Naturwabenbau - die Bienen bauen ihre Waben im Brutraum ausschließlich mit eigenem Wachs
  • Vermehrung über den natürlichen Schwarmtrieb
  • keine künstliche Königinnenzucht
  • Zufütterung mit Zucker nur wenn nötig
  • Behandlung der Varoamilbe mit rückstandsfreien organischen Stoffen
Im theoretischem Teil gab es Auskunft zu den Grundlagen des Aufbaus und der Organisation eines Bienenvolkes, ihrer Entwicklung und ihres Körperbaus.
Im praktischem Teil stellte Heinz Risse verschiedene Bienenkästen vor ....

.... und das wichtigste Zubehör, wie Trägerleisten, Rahmen, Bienenbesen, Stockmeißel, Smoker und Schutzkleidung..

Die Bienenkästen wurden zum ersten mal in diesem Jahr geöffnet. Fleißig bauten die Bienen an ihrem Zuhause und füllten den Honigraum.

Naturwabenbau in der Hochwabe
Naturwabenbau - Top-Bar-Hive

Weiter geht es am 12. Mai im zweiten Teil des Kurses.

Infos:
Warré Bienenhaltung, http://www.warre-bienenhaltung.de/
Wesensgemäße Imkerei, http://www.mellifera.de/
                                      http://imkereipixis.de/Ressourcen/assets/Bienenhaltung_fuer_alle.pdf
Hörbeitrag zum Thema Bienen im Prinzessinnengarten, http://www.kuechenradio.org/wp/?p=777
Infos zum Bienenkurs

Freitag, 20. April 2012

Hörtipp: Urban Farming - Biogärten für arme Megastädte

«Urban Farming» ist eine neue Lifestyle-Bewegung, die das Gärtnern in unseren Städten fördern will. In armen Ländern hingegen kann «Urban Farming» überlebensnotwendig sein. In der wuchernden Millionenstadt Addis Abeba etwa entwickelt ein äthiopischer Wissenschaftler eine spezielle Form von Gartenbau für die Ärmsten der Armen.

Sendetermin: DRS 2, Samstag, 21.4.2012, 12.40 Uhr
Die Sendung kann man hier online hören.

Die Produktive Stadt / Carrot City - Designing for Urban Agriculture

Die Produktive Stadt / Carrot City - Designing for Urban Agriculture
23.04. -09.05.2012, Schloss Hohenheim, Stuttgart


Community Garden in der Bronx, New York. Foto: Carolin Mees, 2009
Die Wanderaustellung  "Die Produktive Stadt / Carrot City - Designing for Urban Agriculture" machte in Deutschland bereits Station in Berlin, München und Hannover. Nun schlägt sie Ihre Zelte im Schloss Hohenheim in Stuttgart auf.
"Vom kleinen Glück im Grünen in den Straßen New Yorks bis zu futuristischen Entwürfen: So weit spannt sich der Bogen an Gestaltungsbeispielen der Wanderausstellung auf Schloss Hohenheim. Unter dem Titel „Carrot City –Designing for Urban Agriculture“ zeigt ein Ausstellungsteil verschiedene Beispiele aus Nord-Amerika. Der Ausstellungsteil
"Die Produktive Stadt“ ergänzt Beispiele aus Berlin und München." (Pressemitteilung)

weitere Infos:
Pressemiteilung
Flyer
http://www.ryerson.ca/carrotcity/
http://neukoelln-goes-country.blogspot.de/2011/09/ausstellung-im-architekturmuseum-berlin.html

Urban Farming - Detroit, USA

Detroit - früher reiche Megacity, heute arme Shrinking City. Als Teil der Überlebensstrategie wurden Brachflächen genutzt, um Gemüse und Obst anzubauen. Inzwischen gibt es über 1300 Gärten in der Stadt, die zur Nahrungsmittelversorgung beitragen (siehe "Urban Farming - urbane Landwirtschaft in Detroit, USA")

Hier ein neuer Film über Urban Farming in Detroit



Mittwoch, 18. April 2012

International Sunflower Guerrilla Gardening Day 1. Mai 2012


Am  1. Mai 2012  ist es wieder so weit, bereits zum 6. Mal findet der  "International Sunflower Guerrilla Gardening Day" statt. Guerilla Gärtner auf der ganzen Welt säen an diesem Tag Sonnenblumen in ihrer Nachbarschaft.




Baumscheiben, Straßenränder, Brachflächen, vernachlässigte Beete, Parks, ... -der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt-  sind ideale Orte. Einzige Voraussetzung, der Standort sollte sonnig und die Erde nicht zu durchlässig sein, also kein Sandboden.


Und so gehts: Mit einem Stöckchen, z.B. einem Bleistift, ein ca. 3 cm tiefes Loch in die Erde bohren, einen oder sicherheitshalber zwei Sonnenblumensamen hineinlegen und wieder mit Erde bedecken. Wer es ganz perfekt machen möchte, nimmt eine Wasserflasche mit und gießt die Stelle noch ein wenig an.

Also verabredet Euch am 1. Mai zur Sunflower-Aktion oder zieht alleine los und bringt ein wenig Farbe in die Stadt. Toll wäre auch, wenn ihr ein vorher/nachher Foto macht!

http://www.guerrillagardening.org/
facebook

Dienstag, 17. April 2012

Hörtipp - saat des sieges. wie gärtner (mal wieder) die welt retten wollen


saat des sieges.

wie  gärtner

(mal  wieder)

die welt retten wollen


In einer Collage verschiedener Tonaufnahmen nähert sich Michael Lissek mit einem Augenzwinkern dem Thema "urban farming". Unter anderem benutzt er hierzu Propagandamaterial der US-amerikanischen und der englischen Regierung während des Zweiten Weltkriegs sowie ein ziemlich aktuelles Hörspiel der EDEKA-Gruppe, auch Marco Clausen vom Prinzessinnengarten, Berlin, sowie Christa Müller, Autorin des Buches "Urban Gardening.Über die Rückkehr der Gärten in die Stadt", kommen zu Wort.
Eine dramatische Komödie, so der Autor, mit der deutschen Synchronstimme von Bruce Willis, die unterhaltsam ist und Spaß macht.
Also unbedingt reinhören. 
Sendetermin: 21.04.2012, 18.05 Uhr, Deutschlandradio Kultur

Wer am Samstag keine Zeit hat, kann sich das Radio-Feature auch auf der Internetseite des Autors anhören. Dazu dort oder hier auf die Grafik clicken.

Das Manuskript zur Sendung kann man hier lesen. 

Donnerstag, 5. April 2012

All My Cycle - Kreislaufprojekt von Ayumi Matsuzaka

All My Cycle - Kreislaufprojekt von Ayumi Matsuzaka




Im Sommer 2011 hatte ich die Gelegenheitheit Ayumi Matsuzaka bei einem Workshop zur Herstellung von Schwarzerde (terra preta) im Berliner Prinzessinnengarten kennzulernen.
Im Rahmen des Seminars stellte sie ihr Kreislaufprojekt vor. Seit 2010 stellt die Künstlerin mit ihren eigenen Ausscheidungen Terra Preta her und baut auf dieser fruchtbaren Erde Gemüse an, welches ihr als Nahrung dient.




Dabei stellt sie sich folgenden Herausforderungen:
"1) Den Kreislauf der Natur mittels meines eigenen Körpers zu erfahren.
2) Eine Brücke zwischen dem täglichen Leben und dem Kreislauf der Natur
zu schlagen.
3) Den dafür notwendigen Zeit- und Energieaufwand zu veranschaulichen.
4) Die Bauweise der dabei benötigten Hilfsmittel zu verbessern."
(Zitat aus der Dokumentation zum Projekt)

Ihre Erfahrungen teilt sie in einer Dokumentation, in Videoprojekten, auf Ausstellungen oder in Filmen mit anderen Menschen.


All My Cycle - Ayumi Matsuzaka from Goesta Struve-Dencher on Vimeo.

Zur Zeit läuft in Stuttgart Ayumi Matsuzakas Projekt  "Eine grundlegende Tätigkeit (A Basic Exercise)". Hier ist die Bevölkerung aufgefordert eigene Ausscheidungen vorbeizubringen. Die Teilnehmenden und die Öffentlichkeit können nun bis März 2013 den Fermentierungsprozess verfolgen und erhalten im Juli 2013 einen Topf mit einer besonderen Blume.

Homepage Ayumi Matsuzaka
Dokumentation "All MyCycle"
"Eine grundlegende Tätigkeit (A Basic Exercise)", Stuttgart

Mittwoch, 4. April 2012

Zeichen setzen mit Golden Bantam Zuckermais


Wer im Mai kräftige Maissetzlinge auspflanzen möchte, sollte jetzt im April mit der Aussaat auf dem Fensterbrett beginnen.
Gleich mehrere Vorteile bietet die Sorte Golden Bantam:
  • die frischen Kolben des Zuckermais schmecken köstlich,
  • es handelt sich um eine alte samenfeste Bio-Sorte, aus der man für das nächste Jahr neues Saatgut gewinnen kann,
  • man setzt mit der Aussaat und Pflanzung ein Zeichen gegen den Anbau von gentechnisch verändertem Mais.

Bekannt wurde die Maissorte Golden Bantam durch die „Aktion Bantam-Mais“.
Jeder der  Bantam-Mais anpflanzt, muß vor gentechnisch verändertem Pollen geschützt werden, besonders dann, wenn aus der Ernte neues Saatgut gewonnen und vermehrt werden soll. Desweiteren besteht laut Gentechnikgesetz das Recht zur Auskunft, wo in der Nachbarschaft gentechnisch veränderter Mais angebaut wird.
In den letzten Jahren wurde einiges erreicht: Der Anbau von Monsantos MON810 wurde in Deutschland und sieben weiteren EU-Staaten verboten. Der Gentechnikanbau und zuletzt auch Forschung und Versuchsanbau sind in Deutschland zum Erliegen gekommen und gehen in der EU weiter zurück.

Damit dies so bleibt, sollte man den eigenen Anbaustandort hier melden und so seinen Balkon, die Terrasse oder den Garten zur gentechnikfreien Zone machen.
Auf der Goldenen Bantam Karte 2012 sind alle Anbaustandorte in Deutschland zu sehen.



Meine Bantam-Maissämlinge strecken gerade ihre ersten grünen Blätter durch die Erde und werden in Berlin im Neuköllner Norden auf meinem Balkon und im Neuköllner Süden auf meinem Mietbeet in der klassischen Kombination mit Bohnen und Kürbis ausgepflanzt.
Der Mais dient den Bohnen als Stütze, die Bohnen reichern den Boden mit Stickstoff an, was Mais und Bohnen gleichermaßen nützt. Der Kürbis verschattet den Wurzelraum, so dass der Boden nicht so schnell austrocknet.
 


Die Bantam Seite mit vielen Infos: http://www.bantam-mais.de/
Infos auf Save Our Seeds: http://www.saveourseeds.org/de/ueber-uns/projekte.html

Mittwoch, 22. Februar 2012

Guerilla Gardening mal anders - der Pothole Gardener

Schlaglöcher in den Straßen und auf dem Bürgersteig nerven und können sowohl für Auto-, Radfahrer und Fußgänger unangenehme Folgen haben.
Ein einfallsreicher Guerilla Gärtner in London hatte die Idee diese Schlaglöcher zu bepflanzen und gestaltet sie zudem fantasievoll zu kleinen Gartenbildern. Der Pothole Gardener (Schlaglochgärtner) ward geboren.
Mit seinem Engagement -teils Kunstprojekt, teils Leidenschaft, teils Experiment, teils persönliche Mission, um auf die "besch... Straßen" aufmerksam zu machen- möchte er ein Lächeln auf die Gesichter der Menschen zaubern, aber auch die Schlaglöcher thematisieren. 




Auf seiner Internetseite und youtube.com sind zahlreiche Fotos und Videos mit den Arbeiten des Pothole Gardeners zu sehen.

Sonntag, 19. Februar 2012

Streetart - Neuköllner Blumenkinder





Natur und Blumen sind auch in der Streetart immer wieder Thema.




Oft in Nischen versteckt oder auch vom Hausbesitzer schnell übermalt, haben sie oft nur eine kurze Zeit, um wahrgenommen zu werden.




Heute habe ich in Neukölln einige, wenn auch schon etwas betagte, Motive gefunden.




Der Versuch eine Bauscheibe zu retten.

Freitag, 17. Februar 2012

Lesetipp: Stadt als Natur: eine Kehrwende in Architektur und Stadtplanung

Eine Vorlesung von Helga Fassbinder an der schwedischen Universität für Landwirtschaft in Alnarp, im Rahmen einer Koferenz zum Thema "Leben in der Stadt".
"Begrünung bedeutet einen nächsten wichtigen Schritt im Überdenken des Verhältnisses von Technik und Natur unter Klimawandel und Umweltproblemen und den globalen Bedingungen von heraufziehenden Defiziten an natürlichen Resourcen, die wir ins Auge fassen müssen."

Umfangreich wird über die Wende in Architektur und Stadtplanung zur Nachhaltigkeit und mehr Grün in der Stadt, die Ignoranz mancher Architekten und philosophische Aspekte berichtet, untermauert mit zahlreichen Argumenten für die Integration von Grün in Architektur und Städtebau.
Zu lesen gibt es das Ganze auf  http://www.biotope-city.net

Donnerstag, 16. Februar 2012

Eiszeit ade – Zeit für die ersten Aussaaten


Der schöne sonnige Tag hat mich heute daran erinnert, dass es höchste Zeit wird, für die ersten Aussaaten auf der Fensterbank,  etwa 40 Gemüse- und Blumensorten kommen dafür in Frage. Für alle, die auch vorhaben, Gemüse und Blumen auf dem Balkon, im Garten, Hinterhof , in Hochbeeten oder Kisten anzupflanzen, habe ich für die Planung im Vorfeld einige Entscheidungshilfen zusammengetragen:

Gärtnern mit alten Gemüsearten und Kräutern: Adressen, wo Saatgut ( von Gemüse, Getreide oder Färbepflanzen) oder Kräutersetzlinge alter Nutzpflanzen bestellt werden kann

Aussaatkalender für die warme Fensterbank: hilft den richtigen Zeitpunkt für die Aussaat zu finden

Tomaten im Freiland: Top 10 krankheitsresistenter, geschmackvoller Freilandtomaten

Wer passt zu wem?: gute und schlechte Pflanznachbarn

So, jetzt heißt es, gut planen -ich säe meistens zu viel-, Saatgut besorgen und am Wochenende geht es dann los.

Der Lebenszyklus eines Samenkorns

Dienstag, 14. Februar 2012

Rent a Beet - Gemüse satt in der Stadt

Wäre das nicht schön, frisches, leckeres Gemüse vom eigenem Beet? Kein Problem!
Auch wir Städter können uns selbst mit frischem Gemüse vesorgen. Eine gute Möglichkeit bietet ein Gemüsebeet, welches man für eine Saison mieten kann.
Inzwischen gibt es in Berlin und bundesweit mehrere Anbieter für einen Mietgarten. Vor Saisonbeginn wird der Garten vom Landwirt vorbereitet und mit etwa 20 verschiedenen Gemüsesorten bepflanzt. Anfang Mai bis Mitte November übernimmt der Mieter die weitere Pflege des Gemüsebeetes.
Ein großer Teil der Anbieter legt Wert auf den ökologischen Gemüseanbau. Alle verzichten auf den Einsatz von Pestiziden und chemischen Spritzmitteln. Die meisten verzichten auch auf Mineraldünger und benutzen Biosaatgut und Biopflanzen.
Hier eine Aufstellung der Anbieter in Berlin:

Standorte: 
Bauerngarten Havelmathen, Kladower Damm 57, 14089 Berlin Spandau
Bauerngarten Mette, Querweg 3 1/2, 12529 Großziethen
Bauerngarten Blankenfelde-Pankow, Blankenfelder Chaussee 5, 13195 Berlin

Anbau:

Umstellungsphase zu  Bio nach EU-Öko-Verordnung und den Bioland-Richtlinien
Saatgut / Pflanzen:

Biosaatgut, Biojungpflanzen, Gemüsesamen und -pflänzchen werden kontinuierlich zur Verfügung gestellt
weiteres:

Bewässerungsservice,
Gartenwekzeuge, Kompost und vieles mehr werden vor Ort zur Verfügung gestellt,
regelmäßige Beratung und Workshops,
Arbeitsmaterial wie Erntekalender, Gartennewsletter, weitere Tipps online

Kosten:
ca 25m² / 230 Euro, ca. 45m² / 390 Euro
weitere Infos: 
http://www.bauerngarten.net


Standort: 
Berlin Buch, Verbindungsweg, 16341 Panketal (Neu Buch)
Anbau:
es wird nach ökologischen Prinzipien gearbeitet
Saatgut / Pflanzen:
samenfeste Sorten aus ökologischer Produktion, Gemüsesamen und -pflänzchen werden kontinuierlich zur Verfügung gestellt
weiteres:

Gartengeräte und Wasser werden vor Ort zur Verfügung gestellt,
zweimal pro Woche persönliche Betreuung,
Aushang mit aktuellen Tipps, Infos zum ökologischem Gärtnern online
Kosten: ca 45m² / 250 Euro, ca. 90m² / 480 Euro
weitere Infos:  
http://www.gartendersaison.de

Standorte:
Hof Lutz Gericke, Klein-Ziethener-Weg 17, 12355 Berlin Rudow (Gartensaison 2012 ist bereits ausgebucht)
Gartenbaubetrieb Vogel, Lindenbergerstr. 85, 13059 Berlin Wartenburg
Anbau:
meine ernte schreibt auf der Webseite zwar, dass die Gemüsegärten ökologisch bearbeitet werden, dies trifft aber nur zum Teil auf die Arbeiten in Berlin-Rudow zu (zu Wartenberg liegen mir keine Informationen vor), gedüngt wird im Vorfeld mit Mineraldünger. Während der Gartensaison gilt für alle Hobbygärtner: Verzicht auf leichtlösliche Mineraldünger sowie chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel
Saatgut / Pflanzen:
konventionelle Gemüsesamen und -pflanzen. Für Nachfolgesaaten werden keine Samen bzw. Jungpflänzchen zur Verfügung gestellt
weiteres:
Gartengeräte und Wasser werden vor Ort zur Verfügung gestellt,
einmal pro Woche Gartensprechstunde mit dem Landwirt,
Aushang mit aktuellen Tipps, wöchentlicher Newsletter mit Infos rund ums Anpflanzen, Ernten, Weiterverarbeiten, weitere Tipps online
Kosten: 
ca. 45m² / 179 Euro, ca. 85m² / 329 Euro
weitere Infos: 
http://www.meine-ernte.de

Mittwoch, 11. Januar 2012

Vortrag Christa Müller: “Urban Gardening. Über die Rückkehr der Gärten in die Stadt”

Christa Müller, Soziologin und geschäftsführende Gesellschafterin der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis und der Stiftung Interkultur in München,  spricht in einem ca. einstündigem Vortrag über den größeren gesellschaftlichen Kontext und ihre Erfahrungen in verschiedenen Gemeinschaftsgarten-Projekten im deutschsprachigen Raum. Grundlage dazu bietet das von ihr herausgegebene Buch.

Der Vortrag fand am 7. November 2011 an der SoWi-Fakultät in Innsbruck statt und wurde vom Verein Wissenschaft und Verantwortlichkeit organisiert.

Zu hören gibt es das ganze hier: cultural broadcasting archive

Samstag, 7. Januar 2012

Urban Farming: Erobern Tomaten und Fische die Stadt?


Unter diesem Motto findet am 19.01. eine Vortragsveranstaltung in der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät, Berlin, statt.

"In vielen Großstädten der Welt werden Lebensmitteln auf Dächern, Terrassen und noch so kleinen Brachflächen angebaut. Urbane Landwirte und Gärtner in Berlin beginnen mit ihren Anbauflächen dasStadtbild zu verändern und müssen sich in Zukunft verschiedenen Fragen stellen:
Ist Urban Farming nur ein kurzzeitiger Trend oder verändert er nachhaltig den stadtpolitischen Umgang mit Frei- und Brachflächen in Großstädten?
Wie viel kann tatsächlich produziert werden und ist eine ökonomische Produktion möglich?
Wie viel Bio ist im städtischen Anbau möglich?"

Zeit: 19. Januar 2012, 18:30 Uhr
Ort: Hörsaal 7 (H7),  Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät, Invalidenstr. 42, 10115 Berlin (Mitte)
Anmeldung für die Veranstaltung ist bis spätestens 16. Januar 2012 per Email (veranstaltung@lgfalumni.de) erwünscht.