mein erstes Gemüsebeet von meine-ernte

Dienstag, 5. Mai 2015

meine ernte - die Gartensaison 2015 hat begonnen



Ja, es ist wieder soweit. Das Gärtnern kann beginnen.
meine ernte, Berlin-Rudow - die Gartensaison auf meinem Gemüsebeet ist eröffnet
Am 23. April wurde die Gartensaison auf den Gemüsebeeten von meine ernte eröffnet.



Meine ernte vermietet zur Zeit an 28 Standorten in Deutschland Gemüsebeete. Bei der Eröffnung der Gartensaison werden diese den Hobbygärtnern übergeben und sind bereits mit etwa 20 verschiedenen Gemüsesarten und auch Blumen bepflanzt. Nun übernimmt der Hobbygärtner die Verantwortung für das Gemüsebeet. Die Hauptarbeiten sind das Lockern der Erde rund um die Pflanzen, darauf achten, dass das Wildkraut nicht überhand nimmt, gießen und das Allerschönste, ernten und genießen.

Dieses Jahr wachsen auf unserem Gemüsebeet Zuckermais, Spinat, Rote Bete, Radieschen, Rukola, Mangold, Zuckererbsen, Buschbohnen, Zwiebeln, Möhren, Zucchini, Kürbis Hokkaido, Salat, Porree, Kohlrabi, Brokkoli, Weißkohl, Pastinake, Kartoffel, verschiedene Kräuter, Sonnenblumen und andere Blumen. Dazu kommt eine Freifläche, auf der jeder Gärtner seinen Vorlieben entsprechend noch etwas anpflanzen kann.

So ein Gemüsebeet ermöglicht frisch geerntetes Gemüse mitten in der Stadt.
Ich bin jetzt das 5. Jahr dabei und nach wie vor begeistert. Jedes Gärtnerjahr verläuft ein wenig anders, abhängig von den jeweiligen Wetterbedingungen. Letztes Jahr hatte ich zum ersten Mal sehr große Probleme mit dem Kartoffelkäfer. Leider hat der Kartoffelkäfer trotz meiner Bemühungen den Sieg davongetragen. Dieses Jahr werde ich mich besser vorbereiten und hoffe, ich mache das Rennen.


Noch ist außer ein paar zarten Salat-, Porree- Kohlrabi- und Brokkolipflänzchen wenig auf dem Gemüsebeet zu sehen.  Allerdings wird bei den günstigen Wetterbedingungen, die wir gerade hier in Berlin haben, es ist warm und regnet ausreichend, sicherlich in Kürze das erste Gemüse geerntet werden können.
Ich freue mich!

Mittwoch, 25. März 2015

Winterschlaf adieu!!! Hallo und willkommen Frühling!!!

Tja, dieses Jahr währte mein Winterschlaf lange, viel zu lange. Es gibt soviel zu tun. Aber jetzt ist endgültig Schluss und Zeit aufzuwachen! Die Temperaturen erreichen heute in Berlin 18°C. 

Hallo und willkommen Frühling!

Was gibt es tun?
Behälter, wie zu Beispiel Schalen vom Gemüse, Joghurtbecher, Eierkartons, Milch und Safttüten,...(hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt) für die Aussaat auf dem Fensterbrett sammeln .
Die Saatschalen mit Aussaaterde füllen und los geht es. Höchste Zeit Tomaten, Paprika, Chilis,Kräuter, Tagetis und Kapuzienerkresse auszusäen. Diese gedeihen nicht nur im Garten, sondern auch auf dem Balkon sehr gut. 
Wer die Möglichkeit hat im Freiland zu pflanzen kann jetzt auch Sellerie, Spinat, Neuseeländer Spinat, Auberginen, Kürbis und Zucchini auf dem Fensterbrett aussäen.
Ausgesät sollte an einem hellen und warmen Platz.
Mehr dazu hier: Aussaat auf der Fensterbank

Lesetipp:


für 2,99 EUR gibt es ein eBook mit dem Namen "Gartenkalender: Immerwährender, erprobter Saat- und Pflanzkalender und Almanach (Mit Anbautipps für Selbstversorger und Kurzanleitung zur Anlage eines Küchengartens)".  Nach Monaten ist hier aufgelistet, was gerade auszusäen ist und welche Gartenarbeiten anfallen. Es wird auf Anbaureihenfolge und Mischkultur ebenso eingegangen, wie z.B. auf das Mulchen oder Zwischenkulturen.
Für Anfänger ein guter ersten Überblick. 





So, ich schraube jetzt meine Bienenbox weiter zusammen.
Wer meinen Blog kennt, weiss, mein Herz schlägt für die Bienen. Nach Teilnahme am Workshop "wesensgemäße Bienenhaltung in der Stadt" mit Heinz Risse in den Prinzessinnengärten und der Begleitung einer Imkerin während des letzten Jahres auf dem Tempelhofer Feld, werde ich dieses Jahr selber mit dem Imkern starten. Was mir fehlt ist noch ein Naturschwarm, der dann im Mai in meine Bienenbox einziehen kann. Wer jetzt schon weiss, dass er im Großraum Berlin im Mai einen Schwarm (Carnica, kein Kunstschwarm) abgeben kann, bitte melden.





Mittwoch, 13. August 2014

Zucchinischwemme - was nun? Tipp 2: Schokokuchen mit Zucchini

Leute, vergesst das Kalorienzählen, vergesst eure Diäten, vergesst eure Problemzonen und gönnt euch diesen himmlischen Schokoladenkuchen mit Zucchini. Er ist unbeschreiblich lecker und der gute Nebeneffekt, eine Zucchini wurde wieder verbraucht.

Gefunden habe ich das Rezept auf http://de.allrecipes.com  und mich gleich ans Backen gemacht.
 Schokokuchen mit Zucchini
mit Puderzucker bestäubt oder.....
Zutaten
250 g Mehl
350 g Zucker (ich habe nur 300g Zucker genommen, finde es süß genug)
65 g ungesüßtes Kakaopulver
2 TL Backnatron
1 TL Backpulver
1/2 TL Salz
1 TL Zimt (nach Geschmack)
4 Eier
350 ml Pflanzenöl
350g geraspelte Zucchini

 100 g gehackte Walnüsse


auch sehr lecker mit Kokosflocken
Zubereitung
Zubereitung:15Minuten  ›  Kochzeit: 50Minuten  ›  Ruhezeit: 10Minuten Abkühlen lassen  ›  Fertig in: 1Stunde15Minuten 
Backofen auf 180 C / Gas 4 vorheizen. Eine ca. 20 x 30 cm große Backform einfetten und mit Mehl bestäuben.
Mehl, Zucker, Kakaopulver, Backnatron, Backpulver, Salz und Zimt in einer mittelgroßen Schüssel vermischen. Eier und Öl hinzufügen und gut vermengen. Nüsse und Zucchini unterheben, bis sie gleichmäßig verteilt sind. In die vorbereitete Backform geben und glatt streichen.
Im vorgeheizten Backofen 50-60 Minuten backen, bis ein Messer sauber wieder herauskommt. Kuchen vollständig abkühlen lassen. Nach Belieben mit Guss überziehen oder mit Puderzucker bestäuben.



Lasst es euch schmecken, der Kuchen ist wirklich ein Traum.

US-Behörde verbietet bienengefährliche Neonicotinoide

"Manchmal beginnen positive Veränderungen an Orten, wo man sie nicht erwartet. So ist es offenbar auch bei dem Bemühen um ein Verbot von gentechnisch veränderten Pflanzen (GV-Pflanzen) und Neonicotinoiden, bienengefährlichen hochgiftigen Insektiziden. Der US Government Fish and Wildlife Service hat soeben für alle Naturschutzgebiete im Zuständigkeitsbereich der Behörde ein Verbot von GV-Pflanzen und Neonicotinoide ausgesprochen. Es ist die erste derartige Entscheidung einer staatlichen Behörde der USA. "
Ein interessanter Artikel von F. William Engdahl hier weiterlesen.

Dienstag, 12. August 2014

The Forest Man of India

Viele kennen vielleicht den wunderschönen Animationsfilm "Der Mann, der Bäume pflanzte" Wenn nicht, unbedingt hier ansehen. Der Film basiert auf einer Erzählung von Jean Giono und handelt von einem Mann der unermüdlich in einer kargen Landschaft in Frankreich Bäume pflanzt und so wieder lebenswert macht.

In Indien, 8.000km entfernt, wurde genau auf diese Art und Weise ein über 500 Hektar großes ödes, sandiges Gelände entlang am Fluss Brahmaputra in eine Oase mit reicher Flora und Fauna verwandelt.

Diese unglaubliche Leistung ist Jadav "Molai" Payeng zu verdanken, der heute auch The Forest Man of India genannt wird.

1979 hatte er gesehen wie eine Überschwemmung eine große Menge Schlangen zwang, sich auf das öde, sandige Land zurückzuziehen. Als das Wasser zurückging, beobachtete er den plötzlichen Massentod der Schlangen. Sie hatten keinen Schatten gefunden.
Jadav "Molai" Payeng, damals 15 Jahre alt, fasste den Entschluss hier Bäume zu pflanzen. Unermüdlich pflanzte er Tag für Tag zunächst Bambus, später dann Bäume. Der nach ihm benannte Molai Wald ist heute Lebensraum zahlreicher Vögel, Hirsche, Nashörner, Tiger und Elefanten.

Der heute 50jährige denkt aber nicht ans Aufhören. Er pflanzt weiter  Bäume an einem anderen Platz und möchte auch diesen in eine Oase verwandeln.

 „Das wird vielleicht weitere 30 Jahre dauern, aber ich bin Optimist. Ich fühle mich jedoch traurig, wenn ich sehe, wie die Menschen Wälder abholzen. Wir müssen die Natur schützen, sonst überleben wir nicht. Meine Anstrengungen waren nicht vergebens. Vielleicht lebe ich in Armut, aber ich bin zufrieden, dass ich die Menschen beeinflussen konnte, sich mehr für die Natur zu interessieren.“


Jadav "Molai" Payeng ist für mich ein Held, der fast Unglaubliches verwirklicht hat.

Links: 
youtube
Der Mann, der wirklich Bäume pflanzte
Buch: Jean Giono - Der Mann, der Bäume pflanzte 
        

Montag, 11. August 2014

Aktion: Die Bienen brauchen Hilfe

Aktion: Die Bienen brauchen Hilfe
Weltweit sterben die Bienen. Schuld sind wohl vor allem giftige Spritzmittel auf den Äckern. Die EU hat deshalb einige davon verboten. Doch die Chemiefirmen wollen weiter produzieren und haben die EU verklagt.
Rettet den Regenwald e. V.  hat nun für die Bienen eine Petition gestartet.
Bitte unterstützt auch Ihr mit Eurer Unterschrift diese Petition.

ZUR PETITION  >>

ZUR PETITION

Dillsamen - Erntezeit



Die Blütenstände des Dills haben sich braun gefärbt und sind getrocknet. Nun ist es Zeit den Dillsamen zu ernten. Dazu schneidet man die Dolden am Stengel ab und lässt sie zu Hause noch einige Tage trocknen. Ich stecke die Dolden in eine Tüte und schüttel kräftig, so verteilen sich die Samen nicht im ganzen Raum. Anschließend in einem verschließbarem Glasgefäß kühl und trocken aufbewahren.
Einen Teil des Dillsamens verwende ich für die Aussaat im nächsten Jahr. Was fängt man aber mit dem restlichen Teil der Ernte an? Im Folgenden einige Anwendungsmöglichkeiten aus Küche, Heilkunde und Kosmetik.

In der Küche eignet sich der Dillsamen, der ein leicht süßliches Kümmel-/Anisaroma besitzt, hervorragend zum Einlegen von Gurken, Essiggemüse, Senfkürbis und Kräuteressig. 
Wie wäre es zum Beispiel mit  Mixed-Kürbis-Pickles
Zutaten: 5 dl Weißweinessig, 3 TL Meersalz, 2 TL gelbe Senfkörner, 2 TL Dillsaat, 2 TL gemahlener Kurkuma, 2 Stangen Staudensellerie, 1 kg Kürbis, 1 kleine rote Zwiebel.
Zubereitung: Weißweinessig mit Salz und Gewürzen aufkochen, 5 Minuten bei kleiner Hitze ziehen lassen.  fein geschnittener Stangensellerie, Kürbiswürfel und in Ringe geschnittene Zwiebel in ein hohes Gefäß geben, den heißen Essig-Sud darüber gießen und zugedeckt ziehen lassen. (gefunden auf http://www.kraeuter-kuehne.de/gewuerze/dillsaat.html)

Frisch gemörsert verfeinert Dillsamen Fleisch und Fischgerichte oder auch Saucen. Ganze Samen schmecken auch hervorragend zu Gurkensalat.
In der indischen Küche werden Dillsamen für langsam garende Gerichte zum Würzen von Hülsenfrüchten, Brot und Kuchen genommen.  

"In der Heilkunde wird Dillsamen hauptsächlich bei Magenbeschwerden verwendet. Er beruhigt die Verdauungsorgane, wirkt entzündungshemmend und krampflösend und findet auf folgenden Gebieten Anwendung:

  • Appetitlosigkeit
  • nervöser Magen
  • Blähungen
  • Gebärmutterkrämpfe
  • Geschwüre
  • Hämorrhoiden
  • Magen- und Darmkrämpfe
  • Magenbeschwerden
  • Menstruationsbeschwerden
  • Schlaflosigkeit
Dosierung und Anwendung
Aus Dillsamen und Kraut kann man Tee gegen Verdauungsprobleme und zur Steigerung des Harnflusses zubereiten. Bei Schlafstörungen empfiehlt sich Dillwein.
Tee:
5 g zerstoßene Dillsamen oder Dillkraut mit 100 ml kochendem Wasser übergießen, 6 Minuten ziehen lassen und abseihen. Davon 1 Tasse nach den Mahlzeiten trinken.
Dillwein:
Hierfür eine Tasse Weißwein erhitzen, über 1 TL getrocknete Dillsamen gießen und einige Minuten ziehen lassen. Anschließend abseihen. Den Wein in kleinen Schlucken trinken." Quelle: http://gesund.co.at/dill-heilpflanzenlexikon-22880/ 

In der Kosmetik kann Dillsamen eingesetzt werden um Finger- und Fußnägel zu stärken. Hierfür sollten Finger- und Fußnägel alle 2 Tage 10 Minuten in einem Aufguß aus zerkleinerten Schachtelhalm- und Dillsamen gebadet werden. Eine größere Menge reicht für längere Zeit. (Gefunden in dem Buch  "Die ganze Welt der Kräuter" / Verlag:garant)

Donnerstag, 7. August 2014

Zucchinischwemme - was nun? Tipp 1: Zucchini Focaccia



Auf dem meine ernte Gemüsebeet haben sich die Zucchinipflanzen prächtig entwickelt. Wer kennt das nicht, ab einem bestimmten Zeitpunkt überschwemmen uns die Pflanzen regelrecht mit ihren unzähligen Früchten. Was nun? Zum Glück gibt es sehr viele leckere Rezeptideen, einige habe ich getestet und werde sie in loser Reihenfolge vorstellen.

Sehr lecker - Zucchini Focaccia

Zutaten für ein Backblech:
Teig:
500g    Weizenmehl
250ml  lauwarmes Wasser
1/2       Würfel Hefe
1/2TL   Zucker
1/2TL   Salz
1EL      Olivenöl
Belag:
Olivenöl
1  Zwiebel
1 Knoblauch (wer Knoblauch nicht mag, einfach weglassen)
1  mittelgroße Zucchini
1  Packg. Mozarella
Pfeffer
grobes Salz

Zubereitung:
Die Hefe mit dem Zucker in lauwarmem Wasser auflösen und kurz stehen lassen, bis sich Bläschen bilden. Danach mit dem Mehl, 1/2 TL Salz und 1 EL Öl zu einem Teig verkneten und diesen zugedeckt  45-60 Minuten an einem warmen Ort stehen lassen, bis er seine Größe verdoppelt hat. Anschließend den Teig mit den Händen in die richtige Form ziehen oder auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech ausrollen und noch einmal für etwa eine halbe Stunde gehen lassen. Währenddessen den Ofen auf 250°C vorheizen.

In der Zwischenzeit die Zucchini der Länge nach in dünne Streifen hobeln, die Zwiebel halbieren und dünne halbe Ringe schneiden, Knoblauch in feine Scheiben schneiden und den Mozarella würfeln.
Nun den Teig dünn mit Olivenöl einpinseln und mit dem Knoblauch und den Zucchinistreifen belegen. Diese werden ebenfalls dünn mit Olivenöl eingepinselt. Darauf werden die Zwiebeln und Mozarellawürfel verteilt und mit Salz und Pfeffer gewürzt. 10-12 Minuten backen.

Sehr lecker, am besten warm essen, schmeckt aber auch kalt und als Beilage zu Salat sehr gut.



Montag, 14. Juli 2014

Ackerflucht und dann.... Pharrell Williams - Happy [Berlin, Tempelhofer Feld Edition]

Gestern: Blitz, Donner und tonnenweise Regen - Flucht vom meine ernte Acker
Was war das denn? Kaum an meinem Gemüsebeet in Berlin-Rudow angekommen, tröpfelte es leicht vom Himmel. Ich blieb - wird schon gleich vorbei sein! Die ersten Blitze und Donner, aber noch weit genug, und beginnender starker Regen. Ich blieb - wird schon gleich vorbei sein! Nun beginnender tonnenweiser Regen. Ich blieb - wird schon gleich vorbei sein!
Dann aber die Erkenntnis, es ist nicht gleich vorbei.
Fluchtartig habe ich das Feld verlassen und kam mit triefenden Haaren und bis auf die Haut durchnässt zu Hause an.
Regenbilder können zwar auch schön sein, aber stattdessen ein schönes Musikvideo vom Tempelhofer Feld in Berlin.

Montag, 7. Juli 2014

meine ernte, Juni/Juli 2014, Berlin-Rudow

meine ernte, Juni/Juli 2014, Berlin-Rudow
Das Gemüsebeet von meine ernte in Berlin-Rudow ist dieses Jahr ein voller Erfolg. Die Wachstumsbedingungen sind hervorragend. Der Regen im Wechsel mit den hohen Temperaturen lässt alles sehr schnell wachsen und erspart uns das Gießen.

Die Ernte begann im Mai mit Radieschen und Rucola, es folgten im Juni/Juli Salat, Mairübchen, rote und weiße Kohlrabi, Spinat, Mangold, Zuckererbsen, dicke Bohnen und Zucchini.

Einzig der Kampf mit den Kartoffelkäfern und Kartoffelkäferlarven war und ist noch immer eine Herausforderung. Aber der Einsatz lohnt sich. Die Kartoffeln haben sich prächtig entwickelt und sehen mit ihren kleinen zartvioletten und weißen Blüten fast wie Zierpflanzen aus.

Hier einige Impressionen vom Gemüsedschungel der letzten Woche

 

Mittwoch, 2. Juli 2014

Wissen wuchern lassen - Ein Handbuch zum Lernen im urbanen Gärten






Dieses Buch ist ein umfassendes Werk rund ums Urban Gardening. Auf 300 Seiten bieten Autoren, die seit mehreren Jahren aktiv in Berliner Garteninitiativen tätig sind, Informationen über Formen des gemeinsamen Lernens und Ausprobierens in den verschiedenen Gartenprojekten.
Unter anderem gibt es Beiträge über die Durchführung von Workshops im Garten, wie man einen Garten gründet, aufbaut und gemeinsam Projekte durchführt.







Andere Kapitel lauten:
Boden selber machen: Städtische Kompostierung
Von Blüten, Bienen, Berberitzen… Wildobsthecke und mehr am Ostkreuz
Wenn das Wasser nicht aus dem Hahn kommt: Dezentrales Wassermanagement 

Für 18 EUR gibt es das Buch im Buchhandel, bestellen kann man es portofrei beim AG SPAK Verlag, online steht ein kostenloser Download bereit: http://www.agspak.de/wissenwuchernlassen/

Mittwoch, 25. Juni 2014

Doku - Universum-Triumph der Tomate

Tomate - Noir de Russe

Wer einmal selbst Tomaten, oder Paradeiser (Paradiesapfel) wie die Österreicher diese Frucht nennen,  angebaut hat, wird zum Serientäter. Denn nichts ist vergleichbar mit diesem vollen Aroma. Die geschmacklosen Tomaten aus dem Supermarkt haben nicht die kleinste Chance gegen diese Geschmacksbomben.
Im meine ernte Newsletter wurde auf eine Dokumentation über die Tomate aufmerksam gemacht, die wirklich interessant und sehenswert ist: Universum - Triumph der Tomate.

Mittwoch, 11. Juni 2014

Let's save the bees (to bee or not to bee)

Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.
Albert Einstein



Foto; Wikipedia/Ferdinand Schmutzer, gemeinfrei
Dass es den Bienen nicht gut geht, weiß man inzwischen. Das Bienensterben hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Trotzdem werden in der industriellen Landwirtschaft munter weiter Pestizide und Insektizide auf die Felder gesprüht, chemisch gebeiztes Saatgut wird ausgesät, Raps- und Maismonokulturen sorgen für einen mageren Speiseplan.
Zu meinem Entsetzen wurde sogar auf unserem meine ernte Gemüsebeet in Berlin-Rudow vom Landwirt gebeiztes Saatgut ausgesät, obwohl meine ernte einen eher ökologischen Ansatz hat.

Greenpeace hat vor kurzem ein Musikvideo veröffentlicht, in dem Fettes Brot, Ole Soul, Natalie Dorra und viele andere für die Biene und eine bessere Landwirtschaft singen.


Hier der Text: 

Let’s save the bees (to bee or not to bee) 

1. Strophe 
Hey Mann, es gibt da eine Sache, die mich anpisst,
hast Du gewusst, dass unsere Bienenwelt krank ist?
Und wenn das für ihren harten Job der Dank ist,
dann pass mal auf, wer dann als übernächster dran ist.


Denk zum Beispiel mal an unsere Lebensmittel:
ohne Bienen schrumpft das Angebot um gut ein Drittel.
Ich hoffe, das Problem kann ich hier gut vermitteln,
denn den Bienen hilft kein Oberarzt im weißen Kittel.


Ja, ja, es kann so viele Pflanzen nur mit Bienen geben,
denn unsere Bienen schaffen viel in ihrem Bienenleben.
Doch wenn mit Giften unsere Bauern nach Profiten streben,
dann wird es bald in Feld und Wald nur noch Termiten geben.


Ich komm zum Punkt, denn Bienen können keine Demo machen,
ja, sie sind stumm und können auch nicht über Chemo lachen.
Es geht hier nicht nur um Dein Frühstück und Dein Honigbrot.
Es ist das ökologische System vomTod bedroht! 


Refrain (3x) 
Let’s save
Let’s save the bees
Let’s save (them)
They need you and me
Let’s save
Let’s save the bees
Come on and be their friend
to bee or not to bee 


2. Strophe 
Allen Bauern werden Pestizide angepriesen
und dabei sind sie doch auf Bienenhilfe angewiesen.
Die Lage ist verzwickt und eine paradoxe,
ja, wir haben ein Problem, das sieht schon jeder Ochse.


Es wird mit aller Macht für den schlimmsten Scheiß geworben,
und so manche Bienenvölker sind bereits gestorben.
Billig, billig, mehr, mehr, das ist die Devise,
oh man ich hasse uns dafür, so groß ist diese Krise.


Hallo Maja, Hallo Willi, bitte bleibt am Leben,
wir wollen allen Arten dieser Welt ein Leben geben. Die Land- und Forstwirtschaft muss dafür ökologisch sein,
dann wird der Bienenvolkbestand auch nicht bedrohlich klein!


Wir müssen Böden, Wasser, Luft und auch die Tiere schonen,
Mutter Natur wird uns dafür mit Qualität belohnen.
Ich sag dir, wenn wir das nicht machen, sind wir echt die Dummen,
dann summen Bienchen in Zukunft nur im Zoo herum. 

Refrain (3x) 

Den Song gibt es auch als Free-Download: http://specials.greenpeace.de/files/SaveTheBees14_Final.mp3
Weitere Infos: Greenpeace

meine ernte - Kartoffelkäferalarm in Berlin-Rudow

Kartoffelkäfer erobern das meine ernte Gemüsebeet in Berlin-Rudow
Der kleine Kartoffelkäfer, etwa 7-15mm groß, stellt eine unglaubliche Gefahr für die Kartoffelfelder dar. Innerhalb kurzer Zeit kann er ganze Kartoffelfelder leer fressen. 
Wer also den Kartoffelkäfer auf seinen Kartoffelpflanzen entdeckt, sollte umgehend gegen ihn vorgehen.
Die effektivste Methode ist das Absammeln und Vernichten der Käfer und der Eiablage an der Unterseite der Blätter.
20-80 Eier legt der Kartoffelkäfer dort in Paketen ab (insgesamt legt er ca. 1200 Eier ab), aus denen nach 3-12 Tagen die Larven schlüpfen. Nachdem sie sich über die Kartoffelpflanze hergemacht haben, kriechen sie in die Erde, um sich dort zu verpuppen. Nach 2-4 Wochen gibt es dann die nächste Kartoffelkäfergeneration. Von der Kartoffelpflanze bleibt nach dieser Invasion nur wenig übrig.
Also, falls die Larven bereits geschlüpft sind, müssen auch diese abgesammelt und vernichtet werden.

Was kann man vorbeugend gegen den Kartoffelkäfer tun? 
Eine gute Zusammenfassung habe ich hier gefunden. 
Als Hausmittel werden unter anderem trockener Kaffeesatz und das Besprühen mit einem Minzeaufguss empfohlen. Dies werde ich noch diese Saison auf meinem Gemüsebeet testen. 
Eine Mischkultur mit Kümmel bzw. Pfefferminze soll den Schädling ebenfalls fernhalten.

Weitere Infos:  
http://www.gartendialog.de/gartengestaltung/gemuesegarten/kartoffel/kartoffelkaefer-bekaempfen.html 

Nachtrag vom 12.06.2014
Heute auf dem Gemüsebeet 

                 
              Die Invasion
      der Kartoffelkäferlarven

Montag, 12. Mai 2014

10 coole urban gardening Projekte

10 coole urban gardening Projekte

Urban Gardening Projekte sind inzwischen weltweit in fast jeder Stadt zu finden. Die "10 coolsten", unter anderem der Prinzessinnengarten in Berlin sowie Projekte in San Francisco, New York, Montreal, Christchurch/NZ, Melbourne, Tokio, Paris, London und Dublin werden hier vorgestellt: http://about.greeni.us/10-coolest-urban-gardens-world/