mein erstes Gemüsebeet von meine-ernte

Montag, 11. August 2014

Aktion: Die Bienen brauchen Hilfe

Aktion: Die Bienen brauchen Hilfe
Weltweit sterben die Bienen. Schuld sind wohl vor allem giftige Spritzmittel auf den Äckern. Die EU hat deshalb einige davon verboten. Doch die Chemiefirmen wollen weiter produzieren und haben die EU verklagt.
Rettet den Regenwald e. V.  hat nun für die Bienen eine Petition gestartet.
Bitte unterstützt auch Ihr mit Eurer Unterschrift diese Petition.

ZUR PETITION  >>

ZUR PETITION

Dillsamen - Erntezeit



Die Blütenstände des Dills haben sich braun gefärbt und sind getrocknet. Nun ist es Zeit den Dillsamen zu ernten. Dazu schneidet man die Dolden am Stengel ab und lässt sie zu Hause noch einige Tage trocknen. Ich stecke die Dolden in eine Tüte und schüttel kräftig, so verteilen sich die Samen nicht im ganzen Raum. Anschließend in einem verschließbarem Glasgefäß kühl und trocken aufbewahren.
Einen Teil des Dillsamens verwende ich für die Aussaat im nächsten Jahr. Was fängt man aber mit dem restlichen Teil der Ernte an? Im Folgenden einige Anwendungsmöglichkeiten aus Küche, Heilkunde und Kosmetik.

In der Küche eignet sich der Dillsamen, der ein leicht süßliches Kümmel-/Anisaroma besitzt, hervorragend zum Einlegen von Gurken, Essiggemüse, Senfkürbis und Kräuteressig. 
Wie wäre es zum Beispiel mit  Mixed-Kürbis-Pickles
Zutaten: 5 dl Weißweinessig, 3 TL Meersalz, 2 TL gelbe Senfkörner, 2 TL Dillsaat, 2 TL gemahlener Kurkuma, 2 Stangen Staudensellerie, 1 kg Kürbis, 1 kleine rote Zwiebel.
Zubereitung: Weißweinessig mit Salz und Gewürzen aufkochen, 5 Minuten bei kleiner Hitze ziehen lassen.  fein geschnittener Stangensellerie, Kürbiswürfel und in Ringe geschnittene Zwiebel in ein hohes Gefäß geben, den heißen Essig-Sud darüber gießen und zugedeckt ziehen lassen. (gefunden auf http://www.kraeuter-kuehne.de/gewuerze/dillsaat.html)

Frisch gemörsert verfeinert Dillsamen Fleisch und Fischgerichte oder auch Saucen. Ganze Samen schmecken auch hervorragend zu Gurkensalat.
In der indischen Küche werden Dillsamen für langsam garende Gerichte zum Würzen von Hülsenfrüchten, Brot und Kuchen genommen.  

"In der Heilkunde wird Dillsamen hauptsächlich bei Magenbeschwerden verwendet. Er beruhigt die Verdauungsorgane, wirkt entzündungshemmend und krampflösend und findet auf folgenden Gebieten Anwendung:

  • Appetitlosigkeit
  • nervöser Magen
  • Blähungen
  • Gebärmutterkrämpfe
  • Geschwüre
  • Hämorrhoiden
  • Magen- und Darmkrämpfe
  • Magenbeschwerden
  • Menstruationsbeschwerden
  • Schlaflosigkeit
Dosierung und Anwendung
Aus Dillsamen und Kraut kann man Tee gegen Verdauungsprobleme und zur Steigerung des Harnflusses zubereiten. Bei Schlafstörungen empfiehlt sich Dillwein.
Tee:
5 g zerstoßene Dillsamen oder Dillkraut mit 100 ml kochendem Wasser übergießen, 6 Minuten ziehen lassen und abseihen. Davon 1 Tasse nach den Mahlzeiten trinken.
Dillwein:
Hierfür eine Tasse Weißwein erhitzen, über 1 TL getrocknete Dillsamen gießen und einige Minuten ziehen lassen. Anschließend abseihen. Den Wein in kleinen Schlucken trinken." Quelle: http://gesund.co.at/dill-heilpflanzenlexikon-22880/ 

In der Kosmetik kann Dillsamen eingesetzt werden um Finger- und Fußnägel zu stärken. Hierfür sollten Finger- und Fußnägel alle 2 Tage 10 Minuten in einem Aufguß aus zerkleinerten Schachtelhalm- und Dillsamen gebadet werden. Eine größere Menge reicht für längere Zeit. (Gefunden in dem Buch  "Die ganze Welt der Kräuter" / Verlag:garant)

Donnerstag, 7. August 2014

Zucchinischwemme - was nun? Tipp 1: Zucchini Focaccia



Auf dem meine ernte Gemüsebeet haben sich die Zucchinipflanzen prächtig entwickelt. Wer kennt das nicht, ab einem bestimmten Zeitpunkt überschwemmen uns die Pflanzen regelrecht mit ihren unzähligen Früchten. Was nun? Zum Glück gibt es sehr viele leckere Rezeptideen, einige habe ich getestet und werde sie in loser Reihenfolge vorstellen.

Sehr lecker - Zucchini Focaccia

Zutaten für ein Backblech:
Teig:
500g    Weizenmehl
250ml  lauwarmes Wasser
1/2       Würfel Hefe
1/2TL   Zucker
1/2TL   Salz
1EL      Olivenöl
Belag:
Olivenöl
1  Zwiebel
1 Knoblauch (wer Knoblauch nicht mag, einfach weglassen)
1  mittelgroße Zucchini
1  Packg. Mozarella
Pfeffer
grobes Salz

Zubereitung:
Die Hefe mit dem Zucker in lauwarmem Wasser auflösen und kurz stehen lassen, bis sich Bläschen bilden. Danach mit dem Mehl, 1/2 TL Salz und 1 EL Öl zu einem Teig verkneten und diesen zugedeckt  45-60 Minuten an einem warmen Ort stehen lassen, bis er seine Größe verdoppelt hat. Anschließend den Teig mit den Händen in die richtige Form ziehen oder auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech ausrollen und noch einmal für etwa eine halbe Stunde gehen lassen. Währenddessen den Ofen auf 250°C vorheizen.

In der Zwischenzeit die Zucchini der Länge nach in dünne Streifen hobeln, die Zwiebel halbieren und dünne halbe Ringe schneiden, Knoblauch in feine Scheiben schneiden und den Mozarella würfeln.
Nun den Teig dünn mit Olivenöl einpinseln und mit dem Knoblauch und den Zucchinistreifen belegen. Diese werden ebenfalls dünn mit Olivenöl eingepinselt. Darauf werden die Zwiebeln und Mozarellawürfel verteilt und mit Salz und Pfeffer gewürzt. 10-12 Minuten backen.

Sehr lecker, am besten warm essen, schmeckt aber auch kalt und als Beilage zu Salat sehr gut.



Montag, 14. Juli 2014

Ackerflucht und dann.... Pharrell Williams - Happy [Berlin, Tempelhofer Feld Edition]

Gestern: Blitz, Donner und tonnenweise Regen - Flucht vom meine ernte Acker
Was war das denn? Kaum an meinem Gemüsebeet in Berlin-Rudow angekommen, tröpfelte es leicht vom Himmel. Ich blieb - wird schon gleich vorbei sein! Die ersten Blitze und Donner, aber noch weit genug, und beginnender starker Regen. Ich blieb - wird schon gleich vorbei sein! Nun beginnender tonnenweiser Regen. Ich blieb - wird schon gleich vorbei sein!
Dann aber die Erkenntnis, es ist nicht gleich vorbei.
Fluchtartig habe ich das Feld verlassen und kam mit triefenden Haaren und bis auf die Haut durchnässt zu Hause an.
Regenbilder können zwar auch schön sein, aber stattdessen ein schönes Musikvideo vom Tempelhofer Feld in Berlin.

Montag, 7. Juli 2014

meine ernte, Juni/Juli 2014, Berlin-Rudow

meine ernte, Juni/Juli 2014, Berlin-Rudow
Das Gemüsebeet von meine ernte in Berlin-Rudow ist dieses Jahr ein voller Erfolg. Die Wachstumsbedingungen sind hervorragend. Der Regen im Wechsel mit den hohen Temperaturen lässt alles sehr schnell wachsen und erspart uns das Gießen.

Die Ernte begann im Mai mit Radieschen und Rucola, es folgten im Juni/Juli Salat, Mairübchen, rote und weiße Kohlrabi, Spinat, Mangold, Zuckererbsen, dicke Bohnen und Zucchini.

Einzig der Kampf mit den Kartoffelkäfern und Kartoffelkäferlarven war und ist noch immer eine Herausforderung. Aber der Einsatz lohnt sich. Die Kartoffeln haben sich prächtig entwickelt und sehen mit ihren kleinen zartvioletten und weißen Blüten fast wie Zierpflanzen aus.

Hier einige Impressionen vom Gemüsedschungel der letzten Woche

 

Mittwoch, 2. Juli 2014

Wissen wuchern lassen - Ein Handbuch zum Lernen im urbanen Gärten






Dieses Buch ist ein umfassendes Werk rund ums Urban Gardening. Auf 300 Seiten bieten Autoren, die seit mehreren Jahren aktiv in Berliner Garteninitiativen tätig sind, Informationen über Formen des gemeinsamen Lernens und Ausprobierens in den verschiedenen Gartenprojekten.
Unter anderem gibt es Beiträge über die Durchführung von Workshops im Garten, wie man einen Garten gründet, aufbaut und gemeinsam Projekte durchführt.







Andere Kapitel lauten:
Boden selber machen: Städtische Kompostierung
Von Blüten, Bienen, Berberitzen… Wildobsthecke und mehr am Ostkreuz
Wenn das Wasser nicht aus dem Hahn kommt: Dezentrales Wassermanagement 

Für 18 EUR gibt es das Buch im Buchhandel, bestellen kann man es portofrei beim AG SPAK Verlag, online steht ein kostenloser Download bereit: http://www.agspak.de/wissenwuchernlassen/

Mittwoch, 25. Juni 2014

Doku - Universum-Triumph der Tomate

Tomate - Noir de Russe

Wer einmal selbst Tomaten, oder Paradeiser (Paradiesapfel) wie die Österreicher diese Frucht nennen,  angebaut hat, wird zum Serientäter. Denn nichts ist vergleichbar mit diesem vollen Aroma. Die geschmacklosen Tomaten aus dem Supermarkt haben nicht die kleinste Chance gegen diese Geschmacksbomben.
Im meine ernte Newsletter wurde auf eine Dokumentation über die Tomate aufmerksam gemacht, die wirklich interessant und sehenswert ist: Universum - Triumph der Tomate.

Mittwoch, 11. Juni 2014

Let's save the bees (to bee or not to bee)

Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.
Albert Einstein



Foto; Wikipedia/Ferdinand Schmutzer, gemeinfrei
Dass es den Bienen nicht gut geht, weiß man inzwischen. Das Bienensterben hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Trotzdem werden in der industriellen Landwirtschaft munter weiter Pestizide und Insektizide auf die Felder gesprüht, chemisch gebeiztes Saatgut wird ausgesät, Raps- und Maismonokulturen sorgen für einen mageren Speiseplan.
Zu meinem Entsetzen wurde sogar auf unserem meine ernte Gemüsebeet in Berlin-Rudow vom Landwirt gebeiztes Saatgut ausgesät, obwohl meine ernte einen eher ökologischen Ansatz hat.

Greenpeace hat vor kurzem ein Musikvideo veröffentlicht, in dem Fettes Brot, Ole Soul, Natalie Dorra und viele andere für die Biene und eine bessere Landwirtschaft singen.


Hier der Text: 

Let’s save the bees (to bee or not to bee) 

1. Strophe 
Hey Mann, es gibt da eine Sache, die mich anpisst,
hast Du gewusst, dass unsere Bienenwelt krank ist?
Und wenn das für ihren harten Job der Dank ist,
dann pass mal auf, wer dann als übernächster dran ist.


Denk zum Beispiel mal an unsere Lebensmittel:
ohne Bienen schrumpft das Angebot um gut ein Drittel.
Ich hoffe, das Problem kann ich hier gut vermitteln,
denn den Bienen hilft kein Oberarzt im weißen Kittel.


Ja, ja, es kann so viele Pflanzen nur mit Bienen geben,
denn unsere Bienen schaffen viel in ihrem Bienenleben.
Doch wenn mit Giften unsere Bauern nach Profiten streben,
dann wird es bald in Feld und Wald nur noch Termiten geben.


Ich komm zum Punkt, denn Bienen können keine Demo machen,
ja, sie sind stumm und können auch nicht über Chemo lachen.
Es geht hier nicht nur um Dein Frühstück und Dein Honigbrot.
Es ist das ökologische System vomTod bedroht! 


Refrain (3x) 
Let’s save
Let’s save the bees
Let’s save (them)
They need you and me
Let’s save
Let’s save the bees
Come on and be their friend
to bee or not to bee 


2. Strophe 
Allen Bauern werden Pestizide angepriesen
und dabei sind sie doch auf Bienenhilfe angewiesen.
Die Lage ist verzwickt und eine paradoxe,
ja, wir haben ein Problem, das sieht schon jeder Ochse.


Es wird mit aller Macht für den schlimmsten Scheiß geworben,
und so manche Bienenvölker sind bereits gestorben.
Billig, billig, mehr, mehr, das ist die Devise,
oh man ich hasse uns dafür, so groß ist diese Krise.


Hallo Maja, Hallo Willi, bitte bleibt am Leben,
wir wollen allen Arten dieser Welt ein Leben geben. Die Land- und Forstwirtschaft muss dafür ökologisch sein,
dann wird der Bienenvolkbestand auch nicht bedrohlich klein!


Wir müssen Böden, Wasser, Luft und auch die Tiere schonen,
Mutter Natur wird uns dafür mit Qualität belohnen.
Ich sag dir, wenn wir das nicht machen, sind wir echt die Dummen,
dann summen Bienchen in Zukunft nur im Zoo herum. 

Refrain (3x) 

Den Song gibt es auch als Free-Download: http://specials.greenpeace.de/files/SaveTheBees14_Final.mp3
Weitere Infos: Greenpeace

meine ernte - Kartoffelkäferalarm in Berlin-Rudow

Kartoffelkäfer erobern das meine ernte Gemüsebeet in Berlin-Rudow
Der kleine Kartoffelkäfer, etwa 7-15mm groß, stellt eine unglaubliche Gefahr für die Kartoffelfelder dar. Innerhalb kurzer Zeit kann er ganze Kartoffelfelder leer fressen. 
Wer also den Kartoffelkäfer auf seinen Kartoffelpflanzen entdeckt, sollte umgehend gegen ihn vorgehen.
Die effektivste Methode ist das Absammeln und Vernichten der Käfer und der Eiablage an der Unterseite der Blätter.
20-80 Eier legt der Kartoffelkäfer dort in Paketen ab (insgesamt legt er ca. 1200 Eier ab), aus denen nach 3-12 Tagen die Larven schlüpfen. Nachdem sie sich über die Kartoffelpflanze hergemacht haben, kriechen sie in die Erde, um sich dort zu verpuppen. Nach 2-4 Wochen gibt es dann die nächste Kartoffelkäfergeneration. Von der Kartoffelpflanze bleibt nach dieser Invasion nur wenig übrig.
Also, falls die Larven bereits geschlüpft sind, müssen auch diese abgesammelt und vernichtet werden.

Was kann man vorbeugend gegen den Kartoffelkäfer tun? 
Eine gute Zusammenfassung habe ich hier gefunden. 
Als Hausmittel werden unter anderem trockener Kaffeesatz und das Besprühen mit einem Minzeaufguss empfohlen. Dies werde ich noch diese Saison auf meinem Gemüsebeet testen. 
Eine Mischkultur mit Kümmel bzw. Pfefferminze soll den Schädling ebenfalls fernhalten.

Weitere Infos:  
http://www.gartendialog.de/gartengestaltung/gemuesegarten/kartoffel/kartoffelkaefer-bekaempfen.html 

Nachtrag vom 12.06.2014
Heute auf dem Gemüsebeet 

                 
              Die Invasion
      der Kartoffelkäferlarven

Montag, 12. Mai 2014

10 coole urban gardening Projekte

10 coole urban gardening Projekte

Urban Gardening Projekte sind inzwischen weltweit in fast jeder Stadt zu finden. Die "10 coolsten", unter anderem der Prinzessinnengarten in Berlin sowie Projekte in San Francisco, New York, Montreal, Christchurch/NZ, Melbourne, Tokio, Paris, London und Dublin werden hier vorgestellt: http://about.greeni.us/10-coolest-urban-gardens-world/

meine ernte - Mai 2014, Bantam-Mais in Berlin-Rudow

meine ernte - Mai 2014, Bantam-Mais in Berlin-Rudow



Letzte Woche hat mein auf der Fensterbank vorgezogener Bantam-Mais einen Platz auf meinem meine-ernte Gemüsebeet in Berlin-Rudow erhalten.




Es war bestes Pflanzwetter und ich hoffe, der Bantam-Mais entwickelt sich gut.









Golden Bantam Mais gibt es bereits seit 1902, er ist samenfest und keine Hybridsorte, das heißt man muss nicht jedes Jahr neues Saatgut kaufen sondern kann am Ende der Saison Maiskörner als Saatgut für die nächste Gartensaison sammeln.

Der Anbau von Bantam-Mais ist weiter ein Protest gegen Agro-Gentechnik.




Alle reden von der Agro-Gentechnik. Wir sagen: BANTAM und bauen samenfesten Zuckermais an. Weil er köstlich schmeckt, am allerbesten frisch aus dem eigenen Garten. Aber auch, um ein praktisches und lebendiges Zeichen gegen den Anbau von gentechnisch verändertem Mais zu setzen. 

Die Umwelt- und Gesundheitsrisiken der Agro-Gentechnik sind uns zu hoch. Die Ziele der gentechnischen Manipulation (Insektengiftigkeit, Pestizidresistenz) lehnen wir ab. Die Bedrohung der Artenvielfalt und die weltweite Monopolisierung des Saatguts in den Händen weniger Agrar-Multis halten wir für gefährlich. Wo Gentechnik wächst, gerät die gentechnikfreie Landwirtschaft unter Druck und letztlich unter die Räder. Deshalb sagen wir BANTAM, bevor es zu spät ist.

Wo Bantam steht wächst keine Gentechnik. Deshalb wollen wir den Anbau von samenfesten Maissorten in ganz Deutschland fördern und zu einer Tradition machen, an der auch das neue Gentechnikgesetz und seine Verordnungen sich orientieren müssen.

Wer gentechnikfreien Maissorten wie den "Golden Bantam" anbaut

* muß über den Anbau von Gentechnikmais in seiner Nachbarschaft genau informiert werden

* muß vor gentechnisch verändertem Pollen geschützt werden, besonders dann, wenn aus der Ernte neues Saatgut gewonnen und vermehrt werden soll

Machen auch Sie Ihren Garten zur gentechnikfreien Zone, die wir gemeinsam verteidigen. Machen Sie mit bei unserem "Zwergenaufstand", mit dem wir die "Gentechnik-Riesen" das Fürchten lehren. Genießen Sie im Herbst den maissig-süßen Geschmack von "Golden Bantam". Vermehren und empfehlen Sie ihn weiter.

In jedem Korn steckt ein Kolben – packen wir's an!
(http://www.bantam-mais.de/warum-bantam.html)
Infos: http://www.bantam-mais.de/
         

Mittwoch, 7. Mai 2014

Buchtipp: Kat Menschik - Der Goldene Grubber

   Buchtipp: Kat Menschik - Der Goldene Grubber
© Verlag Galiani Berlin



Der Garten ist wie ein Familienmitglied. Wir investieren viel Kraft, Arbeit und vor allem Liebe. Wir dürfen erleben, wie der Garten sich entwickelt. Wir machen Fehler. Es gibt Niederlagen. Wir lernen, wir beginnen neu. Wir kämpfen. Aber nie mehr wollen wir ihn missen. Das können wir schon lange nicht mehr. Der Garten ist ein Freigeist mit starkem Charakter. Und er macht uns glücklich. (Kat Menschik - Der goldene Grubber)






Kat Menschik ist ein Stadtkind. Um ihrer Tochter die Natur näher zu bringen, sucht sie ein Haus auf dem Land. Dies findet sie im Oderbruch und plötzlich besitzt sie einen 4000 qm großen Garten.

In ihrem Buch "Der goldene Grubber von großen Momenten und kleinen Niederlagen" berichtet sie humorvoll in großen ganzseitigen Illustrationen von ihren Erfahrungen, stellt Blumen und Pflanzen, Insekten und andere Tiere vor und gewährt mit Rezepten einen Einblick in die Gartenküche.
Ein wundervolles Buch, welches nicht nur Gartenfreunde zum Schmökern einlädt, erschienen im Galiani Verlag Berlin .

Bekannt wurde Kat Menschik durch ihre Illustrationen für die Bücher von Haruki Murakami
und dem Fortsetzungscomic "Der goldene Grubber" in der F.A.Z..

Montag, 5. Mai 2014

Tag der Gartenarbeit

Der 1.Mai stand beim Radiosender radioeins vom RBB unter dem Motto "Tag der Gartenarbeit"

12 Stunden drehte sich alles um das Thema Garten. Die Beiträge beschäftigten sich mit historischen Aspekten, Gärten der Gegenwart und der Zukunft, Buchtipps, alten Sorten, Promis und ihren Gärten und vieles, vieles mehr.

Bis zum 01.Mai 2015 hat man Gelegenheit die Beiträge online zu hören.

Tag der Gartenarbeit mit Knut Elstermann  mit folgenden Themen:
Ulla Profijt - Krimibuchautorin und Selbstversorgerin im Gespräch über ihr Buch "Green Blogging".
Kai Diekmann als Gärtner
Gärten im Film
Wladimir Kaminer als Gärtner
Am Anfang war der Apfel
Kräutergarten gegen Midlife-Crisis
Jakob Augstein - Die Tage des Gärtners
Die Kulturgeschichte der Gärten

Live vom Tempelhofer Feld mit Anja Caspari mit folgenden Themen:
Die Stadt macht satt
Guerilla gardening
Alte Sorten
USA - Urban Gardening
Promis im Garten - Kim Wilde
Tempelhofer Feld - Allmende Kontor

Tag der Gartenarbeit mit Katja Weber mit folgenden Themen:
Berlin 2030
Gärten auf Hongkongs Hochhäusern 
Buch - Laufenten gegen Nacktschnecken
Was tun gegen Maulwurf & Co?
Projekt - "Die Ackerhelden"
Promis als Gärtner - Sven Felski
Die Geschichte des Schrebergartens
Buch - Kat Menschik/Der goldene Grubber
Der englische Garten
Wieso ist die Landlust so erfolgreich



Freitag, 2. Mai 2014

Saisonstart auf dem meine-ernte.de Gemüsebeet in Rudow


Endlich ist es wieder soweit. Das Gärtnern, ernten und genießen auf dem Mietbeet von meine-ernte.de kann wieder los gehen.
Gestern am 1.Mai war Saisonstart. Dafür wurde sogar das Straßenfest in Kreuzberg verlassen, um pünktlich um 16.00 Uhr zur Übergabe der Gemüsebeete auf dem Hof Gericke in Berlin-Neukölln im Ortsteil Rudow zur Stelle zur sein.



Um gleich mit dem Pflanzen loszulegen -jeder Gärtner hat in seinem Gemüsebeet ein Wunschbeet, dass er nach Belieben bepflanzen kann- konnte man einige Jungpflanzen und Bio-Samen  günstig erstehen. Andere Gärtner hatten bereits einige Pflänzchen auf der Fensterbank vorgezogen und brachten sie gleich mit, um sie einzupflanzen.








Nach einer kurzen Einführung durch das Team













wurde traditionell der Saisonstart mit dem Durchschneiden des roten Bandes eröffnet.








Jeder Gärtner bekam einen Anbauplan, der dieses Jahr bei uns in Rudow so aussieht.





Dann ging es los.

Zunächst wurden wieder Wege zwischen den Beeten getrampelt,
dann packte die Gärtnerwut sowohl die großen Gärtner









wie auch die kleinen.

Es wurde gepflanzt,gesät,












und gegossen














und auch die Wassertankstelle war beim Gärtnernachwuchs sehr beliebt.








Weitere Infos: meine-ernte.de

Freitag, 21. März 2014

Aktion: Vielfalt statt Bienensterben

Aktion: Vielfalt statt Bienensterben Vielfalt statt Bienensterben

In diesen Tagen sollte das Summen der Bienen den Frühling ankündigen. Doch die industrielle Landwirtschaft bedroht das Überleben vieler Bienenvölker. Geschwächt von Monokulturen und Giften sind sie Parasiten schutzlos ausgeliefert. Dies will die EU mit ihrer neuen Agrarpolitik ändern. Sie will Fördermittel daran koppeln, dass Landwirte einen Teil ihrer Felder im Sinne des Artenschutzes bewirtschaften.

Doch die Bundesregierung schießt quer. Geht es nach dem neuen Agrarminister Christian Schmidt dürfen Landwirte auf diesen Flächen künftig Pestizide verwenden und Monokulturen anbauen. Damit hebelt die Regierung die Pläne der EU aus und macht sich zum Helfer von Monsanto, BASF und Co.

Noch können wir die Regierung stoppen: Schon in zwei Wochen beraten die Agrarminister der Länder über den Entwurf der Bundesregierung – und können ihn verändern. Viele von ihnen sind noch unentschieden, ob sie die Pläne der Regierung mittragen wollen. Hier liegt unsere Chance. Wenn wir 100.000 Unterschriften unter unseren Appell versammelt haben, möchten wir ihn bei der Agrarministerkonferenz am 3. April 2014 öffentlich übergeben. 

Quelle: Pressemeldung Campact

Weitere Infos und Appell unterzeichnen hier!