mein erstes Gemüsebeet von meine-ernte

Donnerstag, 8. November 2012

meine ernte - ...und wieder ist eine Gartensaison vorbei

Die Saison
Wie im Fluge ist die Gartensaison auf dem Miet-Gemüsebeet von meine ernte vergangen.



Von Anfang Mai bis Ende Oktober wurde gepflanzt, gejätet, geerntet und genossen. Die Saison startete mit trockenen warmen Tagen, so dass viel gegossen werden musste. Darauf folgte eine lange Regenphase, die dann glücklicherweise von relativ schönem Sommerwetter abgelöst wurde.


Während der Trockenzeit fiel die meiste Arbeit an, da es einige Zeit braucht, bis das Beet -ca. 45qm- gegossen ist. Genügend Wasserstellen gibt es, ca. alle 20m ist ein Wasserhahn installiert, an dem sich auch ein Gartenschlauch anschließen lässt, da es allerdings Probleme mit dem Wasserdruck gab, konnte immer nur ein Wasserhahn gleichzeitig geöffnet werden, ansonsten rann nur ein dünner Wasserstrahl aus dem Hahn. Die Gärtner der hinteren Gemüsebeete klagten, dass bei ihnen fast kaum noch Wasser ankam. Dieses Problem wurde irgendwann behoben, kurz bevor es anfing wochenlang fast ohne Unterbrechung zu regnen.


Zu Beginn der Saison waren die Beete mit 21 verschiedenen Gemüsesorten bepflanzt. Neu waren in diesem Jahr Mairüben, Spitzkohl, Petersilienwurzel und Feuerbohnen. Ca. 4-6qm werden nicht bepflanzt. Hier kann jeder Gärtner seine Wunschgemüse, Kräuter oder Blumen anpflanzen. Ich habe es dieses Mal zu gut gemeint und viel zu dicht und zu viel gepflanzt.  Meine Pastinaken und Süßkartoffeln sind im Gemüsedschungel spurlos verschwunden, ich habe sie nicht mehr wieder gefunden. Na ja, wieder was dazu gelernt. Durchgesetzt haben sich Neuseeländer Spinat, Kürbis Trombetta di Albenga und Palmkohl, die sich  wunderbar entwickelten.


Abschied
Letzte Woche hieß es Abschied nehmen. Am 31. Oktober war für uns in Berlin-Rudow das Ende der diesjährigen Gartensaison. Die frühen Morgenstunden waren frostig, die letzten Salatblätter wurden geerntet, noch ein paar Rote Bete ausgebuddelt, alle Stangen und Stöcke vom Beet entfernt, das war's - für dieses Jahr. Nächstes Jahr geht es weiter und ich freue mich schon.

                                                                        31.10.2012  -  Ende der Gartensaison


Die Idee
Die Idee am Rande einer Großstadt interessierten Hobygärtnern eine Gemüsegarten zur Verfügung zu stellen, ist einfach großartig.


Ist man einmal in den Genuß gekommen, frisch geerntetes unbehandeltes Gemüse zu essen, stellt man fest, dass es unvergleichlich besser schmeckt als gekauftes, man kann garnicht genug davon bekommen und möchte auch garnichts anderes.

Und dann im nächsten Jahr, ist man im Frühjahr glücklich wieder auf den Acker zu fahren und das eigene Gemüse zu ernten und zu verspeisen.


Die Anmeldesaison für nächstes Jahr ist gestartet und wer Interesse an einem Mietgarten hat, sollte sich beeilen, da die Nachfrage sehr hoch ist. Bei uns in Berlin-Rudow wird auf Grund dessen die Zahl der Gemüsebeete verdoppelt.

In Berlin gibt es mehrere Anbieter mit Mietbeeten in verschiedenen Stadtteilen. Eine Aufstellung, mit dem jeweiligen Angeboten findet sich hier: Rent a Beet - Gemüse satt in der Stadt

Einige Infos und kritische Anmerkungen zu den meine ernte Beeten in Berlin-Rudow hier und hier

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