mein erstes Gemüsebeet von meine-ernte

Freitag, 20. Mai 2011

meine ernte – Mai 2011, Berlin – Rudow

meine ernte – Mai 2011, Berlin – Rudow

Vor gut zwei Wochen, am 4. Mai, hat das meine ernte–Team die Gemüsebeete an uns Großstadtgärtner übergeben.


Die Trockenheit in Berlin und Brandenburg war in dieser Zeit sehr groß. Damit die frisch ausgesäten und gepflanzten Pflanzen eine Überlebenschance hatten, war kräftiges Gießen angesagt.
Da wir bei der Eröffnung keinen Wassertank gesehen hatten und man je nachdem, ob das Gemüsebeet am Anfang des Gartens oder am Ende liegt , recht lange Wege mit der Gießkanne zurücklegen müsste, waren wir sehr erfreut, dass die Wasserversorgung so gut gelöst ist. Entlang der Beete befindet sich in etwa 10m Abstand jeweils ein Wasserhahn. So muss niemand weit laufen und es gibt auch nicht wie letztes Jahr auf einem anderen meine ernte Gemüsebeet das Problem, dass der Wassertank leer ist.

Gießen ist eigentlich nichts Besonderes, denkt man, aber auch hier kann man viele Fehler machen. Vorausschauend hingen von meine ernte ‚Tipps zum richtigen Gießen’ am schwarzen Brett. So konnte dann nichts mehr schief gehen.

Als es Mitte der letzten Woche erst zögerlich, dann am Wochenende aus allen Kübeln regnete, freuten sich unsere Pflänzchen und wir uns auch.




Jede Woche erhalten wir von meine ernte einen Newsletter mit Tipps und Hinweisen für die aktuelle Gartenzeit, z.B., wie können wir unser Beet optimal nutzen, was können wir zwischen erst spät reifendem Gemüse säen oder pflanzen. Zu der jeweiligen Gemüsesorte gibt es Informationen über Aussaat, Pflege und Ernte. Oft gibt es noch Hinweise zur Lagerung.
Es wird gezeigt, wie Kartoffeln angehäufelt werden, Erbsen abgestützt werden, usw.
Damit wir die frisch aus der Erde schauenden Gemüsepflanzen nicht mit Unkraut verwechseln und weghacken, gibt es noch Bilder zu unserer Orientierung.
Sehr gut finde ich auch den Tipp eine Reihe Kresse zu säen, um Erdflöhe von anderen Pflanzen weg- und zur Kresse hinzulocken.

Es ist wirklich an alles gedacht, Schritt für Schritt lernen wir so ein bisschen dazu, der Rest ist learning by doing.




Auch für die Kinder ist gesorgt: die entsprechenden Geräte sind im Schuppen.




Diese Pflänzchen zeigen sich schon auf dem Gemüsebeet:
Pastinaken, Möhren, Zwiebeln, Mais, Buschbohnen, Dill, Hokkaido und Petersilie lassen noch auf sich warten. Nächste Woche gibt es ganz sicher schon wieder mehr zu sehen.

Unser Acker liegt sehr idyllisch im Süden von Neukölln, abgelegen von der Straße, umgeben von Pferdekoppeln. Von Gartenarbeit kann man hier nicht sprechen, es ist ein Gartenvergnügen.




















Wenn unsere Gemüsebeete im Vorfeld organisch statt mineralisch gedüngt worden wären, würde ich auf einer Bewertungsskala von eins bis zehn, volle zehn Punkte für dieses Rundum-Sorglos-Paket vergeben.

1 Kommentar:

  1. ... wollen wir uns mal auf dem Tempelhofer Feld treffen und über Fukuoka uns unterhalten ? :-)

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