mein erstes Gemüsebeet von meine-ernte

Samstag, 19. März 2011

Urbanes Grün - Brokkoli statt Beton

                                                                    grün, grün, grün werden alle unsere Städte, . . . 
  


Weltweit schwappt eine grüne Welle von Stadt zu Stadt. Aus der nach wie vor aktiven Guerilla Gardening Bewegung, die für mehr grün in der Stadt kämpft, haben sich viele Gemeinschaftsgärten, interkulturelle Gärten, Nutzgärten und weitere Projekte entwickelt.





Urban Gardening, Urban Farming liegen im Trend, sei es auf dem Boden, dem Dach oder an den Wänden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Bewegung wird von Künstlern, Designern, Architekten und auch Investoren aufgegriffen. Motiviert sind visionäre Gedanken von einer ökologischen nachhaltigen Zukunft bei den einen,  bei den anderen geht es um Gewinnmaximierung, der ökologische Gedanke tritt in den Hintergrund oder wird werbewirksam missbraucht.




Einst Subkultur, heute gesellschaftsfähig, werden immer mehr Menschen auf das gewaltige Potential dieser Bewegung aufmerksam. 
Grüne Bereiche in der Stadt steigern die Lebensqualität und das Wohlbefinden. Vegetation und Boden wirken zum einen als Schadstofffilter und regulieren im Sommer hohe Temperaturen. Urbane Gärtner arbeiten ökologisch, weniger ist mehr, die Natur wird zunehmend sich selbst überlassen und auf Spritzmittel wird verzichtet. Das spart Pflegekosten und fördert das Artenreichtum. (für alle Gemeinden, die Geld sparen wollen: Herbizideinsatz und intensiver Schnitt wirken einer reichhaltigen Fauna und Flora entgegen und kosten Geld).


Des Weiteren gibt es auch den sozialen und integrativen Aspekt. Die Gärten sind Orte der Kommunikation. Menschen unterschiedlicher Nationen, Generationen und Herkunft treffen hier zusammen, arbeiten miteinander, lernen voneinander und entspannen. 
Natur ist nicht mehr abstrakt sondern wird bewusst wahrgenommen. 




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