mein erstes Gemüsebeet von meine-ernte

Mittwoch, 9. März 2011

Nein zu Gentechnik im Saatgut!

"Vor drei Wochen hatte die Gentechnik-Lobby einen großen Erfolg: die EU kippte das Reinheitsgebot für nicht zugelassene Gentechnik im Futtermittel. Daran will sie jetzt anknüpfen: Auch Saatgut soll in Deutschland künftig verunreinigt sein dürfen. Gentechnik würde sich dadurch unkontrolliert verbreiten - und in unserem Essen landen.
Am 18. März stimmt der Bundesrat darüber ab, ob Saatgut künftig mit gentechnisch manipulierten Samen verunreinigt sein darf. Fordern Sie Ihren Ministerpräsidenten auf, gegen Gentechnik im Saatgut zu stimmen!"
http://www.campact.de/gentec/bl1/bula

Kommentare:

  1. Es scheint als ob die Gentechnik durch nichts mehr aufzuhalten ist.
    Gegen die Wand anzurennen lohnt sich nicht mehr. Das einzige was hilft, ist konsequent zu handeln.
    Dass heisst selber anbauen, eigenes Saatgut erzeugen und nur Bioprodukte zu kaufen, die garantiert gentechfrei sind.
    Alles andere ist verlorene Zeit.

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  2. Von Resignation halte ich nichts. Man sollte die Hoffnung nie aufgeben.
    In einer Großstadt wie Berlin mit 3,5 Millionen Einwohner ist der Ansatz "selber anbauen, eigenes Saatgut erzeugen" nur in den wenigsten Fällen (urbane Nutzgärten, Projekte wie meine ernte.de oder bauerngarten.net)umsetzbar. Bioprodukte find ich gut, aber allein in Berlin-Neukölln gibt es 29.000 Arbeitslose, die sich Bioprodukte nicht leisten können (Berlin ist arm aber sexy) und schließlich sollte jeder das Recht auf gesunde Nahrung haben.
    Ich hoffe, dass viele Menschen an der campact Aktion teilnehmen.

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